2005 - Gaudianer e. V.

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

2005

Verein > Presse

Ein narrischer Niederbayer treibt's ganz schön bunt

   
Karl Pinzinger macht in jedem Faschingskostüm eine gute Figur: egal ob im Dracula-Dress …



Faschingsgaudi anno 1970: Karl Pinzinger (v.) mit Faschingsprinz Gerd Sonnleitner.



Den roten Präsidenten-Umhang trägt Karl Pinzinger seit 40 Jahren.



Am liebsten erscheint Karl Pinzinger im Fasching in klassischen Kostümen á la Harald Juhnke.



… oder im Flowerpower-Gewand mit Gitarre wie in den siebiger Jahren.
Mal mimt er den Blutsauger. Dann ist er wieder der Hippie mit der Gitarre. Auch Harald Juhnke oder Johannes Heesters hat er im Repertoire. Karl Pinzinger (68) ist der König der narrischen Zeit. Seit 40 Jahren ist er als Präsident der Ruhstorfer "Gaudianer" in Amt und Würden. Rekord in Ostbayern, wahrscheinlich, so sagt er, sogar Rekord in Deutschland! In diesem Jahr feiert er Jubiläum. Es war 1965 als sich diverse Rottaler Vereine zusammenrotteten, um auch für Ruhstorf ein Faschingskomitee auf die Beine zu stellen, und in Pinzingers Abwesenheit beschlossen, eben selbigen zum Präsidenten zu küren. "Ich selbst habe das erst am nächsten Tag erfahren", erinnert sich Pinzinger. Doch es war beschlossene Sache und tatsächlich legten die "Gaudianer" (die Namenswahl liegt klar auf der Hand") noch im selben Jahr mit dem ersten Faschingsumzug in der Geschichte Ruhstorfs auch einen fulminanten Start hin. O-Ton des damaligen Bürgermeisters Alexander Spreuer in einem Dankschreiben an Pinzinger: "Ich habe noch nie so viele Leute im Dorf gesehen, wie beim Faschingsumzug!". Nachdem der erste Faschingsball 1967 im Fischersaal und - mangels eigener Prinzengarde - noch mit der Hausgarde Hofkirchen abgehalten wurden, warteten die "Gaudianer" bereits 1968 mit einer eigenen Garde auf. "Ganze 15 Mädchen schwangen damals ihre Beine für die Gaudianer. Da bekamen alle große Augen. Heute sind die meisten Garden mit höchstens zehn Mädels besetzt", schwärmt der Gaudianer-Präse rückblickend.
Bis heute zählte die Gaudianer-Garde insgesamt 477 Gardemädchen. Pinzingers Ehefrau Margot war jedoch nie darunter: "Die hat mit Fasching nichts am Hut", verrät der Rekord-Präsident. Und an noch etwas erinnert sich Pinzinger mit einem Schmunzeln: "1970 war der spätere Bauernpräsident Gerd Sonnleitner unser Faschingsprinz. Der konnte zwar richtig gut reden, aber mit der Gestik haperte es ,weshalb er vor dem Spiegel übte. Sein Vater meinte damals: ,Der Gerd spinnt. Jetzt steht er oben vor dem Spiegel und fuchtelt wild umeinander."
Den altehrwürdigen Hofball der Gaudianer, schätzt dagegen auch Frau Pinzinger. Seit 1971 gibt es diesen gediegenen schwarz-weiß-Ball nun schon. In all den Jahren zählte er bereits gut 35000 Besucher. Ex-Gesundheitsministerin Barbara Stamm war schon zwei Mal da, MdL Dr. Klaus Rose, MdL Franz Meyer und viele, viele andere wie etwa Uni-Rektor Dr. Walter Schweitzer sind sogar Stammgäste. "Es ist wieder Wahljahr, die Politiker fliegen so tief", feixt Karl Pinzinger über die Politikerschwemme in so manchen narrischen Zeiten. Und dann gibt er lachend zukünftigen Faschingspräsidenten noch einen kleinen Tipp mit auf den Weg: "Ein Präsident muss frech sein, aber niemals beleidigend!"
Für Karl Pinzinger ist der Fasching jedenfalls "die ernsteste Sache der Welt". Schließlich bedeutet der ganze Spaß harte Arbeit und so fängt die Gaudianer-Garde schon im August an zu trainieren. Und bereits im Mai laufen die Überlegungen über das jeweilige Faschingsmotto an. Schließlich wird das Bühnenbild-Modell, das jedes Jahr von echten Bühnenbildnern entworfen und von den 16 Leuten der Gaudianer-"Rentnerband" zusammengezimmert wird, bereits am 11. November vorgestellt. Gut 1000 Stunden gehen dabei jedes Mal drauf.

"Einmal Steinzeit und zurück", lautet das Motto 2005 in der Ruhstorfer Niederbayernhalle. Allerdings: "Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, ein gutes Motto zu finden. Traumschiff, Hüttengaudi, Atlantis, Südsee, Venedig und Zeitreise, wir hatten schon alles Erdenkliche", meint Karl Pinzinger, der noch nie eine der deutschen Faschingshochburgen wie Mainz, Köln und Düsseldorf besucht hat und selbst am liebsten Johannes Heesters oder Harald Juhnke mimt. In diesem Jahr gibt er den Weisen aus der Steinzeit mit weißem Gewand, Rauschebart und langen Haaren. Einen würdigen und willigen Nachfolger für sein Präsidentenamt hat er trotzdem noch nicht gefunden: "Eigentlich will ich schon lange aufhören. Aber ich möchte mein Amt in gute Hände übergeben."
Der Fasching geht nun zu Ende. Aber während die Garde-Mädels die eine oder andere Trauer-Träne vergießen, bleibt der Chef der 360 Gaudianer ganz nüchtern Schließlich hat er Grund zur Freude: Seit 31 Jahren geht's nach getander Faschingsarbeit am Aschermittwoch mit Vereinskollegen zum Skifahren. Und dann wird Ostbayerns verdienter "Narr" doch noch melanchollisch: "Eigentlich möchte ich schon lange aufhören. Aber es ist mir ein Anliegen, mein Amt in würdige und willige Hände zu übergeben."
Tatjana Brand
Von der Steinzeit zur Neuzeit in nur vier Wochen


Gaudiwurm und Lumpenball letzte Faschings-Höhepunkte - Maschkera-Treiben erneut am Schulhof

Im Comic-Stil sorgen während der viel umjubelten Gaudianer-Revue verwegene Typen aus Fred Feuersteins "Steinzeit-Ära" beim großen Ruhstorfer Faschingsfinale für jede Menge Action in der Niederbayernhalle.

Ruhstorf (nö). Mit Fred Feuersteins legendärem "Sauseschritt-Mobil" im Eiltempo durch ganze Geschichtsepochen: Kaum hat die "Steinzeit" - das Ruhstorfer Faschingsmotto - so richtig begonnen, stoppt bereits in zwei Wochen der Aschermittwoch das närrische Treiben. "Alle Kräfte mobilisieren und tausende Maschkera zum großen Finale aktivieren" - so lautet die Devise von Präsident Karl Pinzinger für das letzte Faschings-Wochenende. Mit dem Gaudiwurm und Lumpenball stehen am Faschingssamstag (5. Februar) die beiden wichtigsten und bestbesuchten Gaudianer-Veranstaltungen nämlich erst noch bevor. "Die bisher geernteten Lorbeeren bedeuten für Ostbayerns größtes Gardekorps sowie eine ganze Hundertschaft aktiver Faschingsfreunde nämlich keineswegs ein Ruhekissen, sondern vielmehr Herausforderung zu weiteren Glanztaten", bringt Karl Pinzinger seine wichtigste Erfahrung während 40 Präsidentenjahren auf den Punkt. Denn: "Jeder Gast will stets aufs Neue begeistert und erobert werden." Als Prachtexemplar präsentiert sich nach Aussage Pinzingers der traditionelle Ruhstorfer Gaudiwurm, der sich am Faschingssamstag ab 14 Uhr durchs Ortszentrum schlängelt. Zahlreiche Maschkera nehmen dabei auch heuer wieder mit ihren Motivwagen, Fußgruppen und Solo-Nummern politische, gesellschaftliche und kommunale Brennpunkte satirisch aufs Korn. Nach der positiven Vorjahres-Erfahrung bilde das nachfolgende Faschingstreiben schließlich eine Art Generalprobe für den potenziellen Ruhstorfer Marktplatz auf dem Schulhof. Anmeldungen auch von Nachbargruppen nimmt Zugorganisator Gerhard Kubitschek (Tel. 08531/983238) entgegen. Beim Lumpenball (Einlass 19 Uhr, kein Vorverkauf) lässt es auch heuer die Party- und Stimmungsband "Donnervögel" in der Niederbayernhalle wieder gehörig krachen, ergänzte Elferratsvorsitzender Michael Hisch senior. Einen Maxi-Spaß garantierte schließlich Vizepräsident Claus Pinzinger allen Mini-Maschkera beim Kinder-Karneval zum Faschingskehraus am Dienstag (Beginn 13.30 Uhr) mit der Spitzenband "Hurricane".
Bauernpräsident erholt sich beim Ball

Ruhstorf (nö). "Zwei Wochen lang Disput bei gemeinsamen Auftritten mit Bundes-Verbraucherschutzministerin Renate Künast auf der Grünen Woche in Berlin: Dagegen ist der Ehemaligenball der reinste Erholungsurlaub", schwärmte Deutschlands Bauernpräsident Gerd Sonnleitner am Freitag in der Niederbayernhalle.
Die "Landwirtschafts-Gala" hatte sich aber auch Finanzstaatssekretär Franz Meyer in seinem dicht gedrängten Terminplan als "Faschings-Pflichttermin ganz dick rot" vorgemerkt. Ihm hatten es rund 800 Gästen gleich getan. Und nicht weniger als gleich 50 temperamentvolle Ballerinas der Ruhstorfer Gaudianer und Münsterer Narrhalla begeisterten mit mitreißenden Showtänzen und Parademärschen, während die Spitzenband "Donnervögel" musikalisch für Gala-Stimmung auf glattem Parkett sorgte. "Bäuerliche Leckerbissen sind wieder in aller Munde", brachte DBV-Präsident Sonnleitner seine Berliner Beobachtungen auf den Punkt, wo "riesige Besucherscharen speziell in der mit Note eins bewerteten Bayernhalle viel gemampft - und wenig bezahlt - haben", wie Deutschlands Bauern-Chef die Geiz-ist-geil-Devise zahlreicher Verbraucher anschaulich in Worte kleidete. Als Gastgeber des Verbandes landwirtschaftlicher Fachschul-Absolventen (VlF) Rotthalmünster begrüßte Vorsitzender Wolfgang Schütz (Trostling). Ein "Heimspiel" hatte auch Ruhstorfs Faschingsprinz Georg I. (Winklhofer): Der Kohlpointer Direktvermarkter steht kurz vor seinem Examen als zukunftsorientierter Landwirtschaftsmeister. Abschied nehmen hieß es andererseits für Landwirtschaftsoberrat Franz Erhard als Ball-Manager: Der VlF-Geschäftsführer bekleidet künftig eine leitende Funktion im Deggendorfer LW-Amt.
Dass zwischen Stein- und Neuzeit fast "Licht-Jahre" liegen, wurde schließlich bei der Mitternachts-Revue der Gaudianer deutlich: Der Beleuchtungs-Computer stürzte Fred Feuersteins Szenerie urplötzlich vom tiefsten Dunkel ins hellste Licht.
BEIM BALL GESICHTET

Finanzstaatssekretär Franz Meyer, Präsident Gerd Sonnleitner, Bezirksrat Hans Danner, Kreisbäuerin Centa Stadler, die Bürgermeister Alois Bachmeier (Tettenweis), Franz Hager (Bayerbach), Josef Schifferer (Neuhaus) und Erich Hallhuber (Ruhstorf), die VlF-Vorsitzenden Johann Kobler (Passau) und Wolfgang Schütz, dessen Amtsvorgänger Hubert Gerauer, VlF-Frauenvorsitzende Luise Bachmeier, die Vorsitzenden Thomas Riedl (Fürstenzell), Michael Schönmoser (Rotthalmünster), Reinhard Schwarzmeier (jeweils Ring junger Landwirte/Vilshofen), Isolde Gruber (Ring junger Landfrauen/Fürstenzell) und Manfred Aue (Verbindung zur Höheren Landbauschule/Bad Höhenstadt), Goldhauben-Bezirksobfrau Christine Ezinger (Taufkirchen a. d. Pram/OÖ), Geschäftsführer Georg Grill (Trocknungsgenossenschaft Reding), VVG-Vorsitzender Paul Gruber, Alfred Huber (Höhere Landbauschule) sowie zahlreiche Studierende und Ehemalige der Höheren Landbau-, Landwirtschafts- und Technikerschule samt Mitarbeitern des Landwirtschaftsamtes Passau-Rotthalmünster mit Leitendem Direktor Robert Schnellhamer und Landwirtschaftsoberrat Franz Erhard (VlF-Geschäftsführer).

Heute Ehemaligenball

Ruhstorf (red). Auch die Landwirtschaft weiß den Fasching zu feiern. Heute, Freitag, ist es wieder so weit. In der Ruhstorfer Niederbayernhalle findet der Ehemaligenball statt. Ein Ball mit Tradition, der nicht nur bei den Landwirten beliebt ist. Veranstalter ist der Verband landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen Rotthalmünster. Um 20 Uhr wird der Ehemaligenball offiziell eröffnet. Und dann darf getanzt werden. Es spielt die Gruppe "Donnervögel" - eine Band, die schon beim Ehemaligenball im Vorjahr das Publikum begeisterte. Und wenn ein Faschingsball in der Niederbayernhalle steigt, dürfen natürlich auch die "Gaudianer" mit ihren Garden und der berühmten Mitternachtsshow nicht fehlen.
Einsatz auf dem Tanzparkett

Ruhstorf (nö). "Faschings-Alarm" bei der Feuerwehr: Ruhstorfs ältester Ortsverein lässt auch über 130 Jahre nach seiner Gründung während der fünften Jahreszeit nichts anbrennen. Am kommenden Samstag wird beim "Spritzenball" in der Niederbayernhalle gefeiert. Es spielen die "Hurricans" und natürlich zeigen die Gaudianer ihr Programm. Doch auch die Feuerwehr ist aktiv: Die vereinseigene Blasmusik-Kapelle spielt zum Empfang der Gäste auf. Daneben probt bereits, so Vorsitzender Heinz Hallhuber, seit Wochen das FW-Ballett. Unter Regie von Choreographin Romana Bauernfeind legen die Jung-Feuerwehrler Andrea Graml, Andreas Asenbauer (beide Rottersham), Monika Roßmadl (Rotthof) Tanja Heidenberger, Heidi Schmidbauer, Michael Lindinger, Christian Liebl, Andreas Matheis, Stefanie Hoffmann, Josefa Gottinger, Sebastian Mittern-dorfer, Marina Huber, Florian Gottlieb und Thomas Liebl (alle Ruhstorf) eine "kesse Sohle" aufs Parkett. Karten für den Ball gibt's bei Tabak Huber/Reuter unter Tel.
08531/31204 und an der Abendkasse (Einlass 18.30 Uhr). Kommandant Gerhard Kubitschek ließ bei der Vorstandssitzung die "stolze Jahresbilanz von 222 Akut-Einsätzen" detailliert Revue passieren. Die Feuerwehr hat für die Bergung eingeschlossener Unfallopfer einen leistungsoptimierten Rettungsspreizer angeschafft. Die neue "Rettungsplattform" ermögliche einen deutlich leichteren Zugang bei Lkw-Unfällen zu den Kabinen der Lastwagen. Außerdem steht für hausinterne Aus- und Fortbildungsmaßnahmen eine Laptop-Beamer-Projektionsanlage zur Verfügung - laut Kubitschek dank großer Spendenbereitschaft der Bevölkerung während der Weihnachtsaktion selbst finanziert.
Senioren erteilen Jung-Maschkera eine "Gaudi-Lektion"

800 "ältere Semester" feierten in der Niederbayernhalle vergnügt Fasching - Beschwingtes Programm - Georg Geiselberger mit 94 noch "gut drauf"


Beim "Steinzeit-Empfang" am Gaudianer-Hof demonstrierten (sitzend v.r.) Georg Geiselberger, Richard Gstöttl und Paula Mayer trotz ihres hohen Alters fast jugendliche Frische. Dahinter (v.r.) Bezirksrat Hans Danner, Pfarrer Andreas Artinger, Gastgeberin Therese Feilhuber, MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Präsident Karl Pinzinger und Bürgermeister Erich Hallhuber mit Hofstaat und Prinzenpaar.
Ruhstorf (nö). Eine Lektion in Sachen Lebensfreude, Frohsinn und Humor erteilten rund 800 "ältere Semester" manchem Jung-Maschkera beim 31. Seniorenball - gleichzeitig eine Geburtstags-Party zum Jubiläum "35. Fasching in der Niederbayernhalle". Rund 15 Altenclubs zwischen Donau, Isar, Inn und Ilz unterzogen sich mit zahlreichen Faschings-Patienten aus Seniorenresidenzen, Sozial- und Pflegediensten einer Frohsinns-Kur für Herz und Gemüt, wobei die vitalen Rentner so manche Teens und Twens in puncto Stimmung, Spaß und Gaudi ziemlich alt aussehen ließen. Immer wieder mit Applaus der begeisterten Gästeschar belohnt, bot das Gaudianer-Regiment ein so temperamentvolles Programm, dass den betagteren Herrschaften gleich drei Stunden lang das Sehen, Hören und Staunen nicht verging. "Der Seniorenball demonstriert, dass mit über 60 keineswegs Schluss mit lustig ist", brachte die frühere Landtags-Vizepräsidentin Annemarie Hecker die Leitidee von "Bayerns schönstem Oldie-Fasching" auf den Punkt. Mit einem aufrichtigen "Vergelt's Gott" würdigte MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler das Engagement von Ruhstorfs "Senioren-Präsidentin" Therese Feilhuber. Nachdem Lachen die beste Medizin auch gegen Alters-Wehwehchen bildet, stellte Bürgermeister Erich Hallhuber samt Gemeinderat die Niederbayernhalle allen Senioren "in Anerkennung ihres großartigen Lebenswerks" unentgeltlich zur Verfügung. Zu den weiteren Ehrengästen zählten Pfarrer Andreas Artinger, die Kapläne Christian Hektor (beide Ruhstorf) und Max Weigl (Osterhofen), Bruder Benno (Fürstenzell), Bürgermeister Franz Holub (Kößlarn), Bezirksrat Hans Danner, zweite Bürgermeisterin Maria Silbereisen, Kreisrätin Roswitha Nöbauer sowie Marianne Niedermeier und Peter Seggermann. Statt Tabletten und Tropfen nutzten speziell betagtere Herren der Schöpfung einen Flirt mit reizenden Gardemädchen als bestes Herz- und Kreislaufmittel, worauf die feschen Tänzerinnen der Prinzen- und Teeniegarde ihre Beine gehörig wirbeln ließen. Für Unterhaltung sorgten auch die "Hitkids" mit ihrem Pop-Medley. Ein viel beklatschtes Highlight bildete das Ruhstorfer Kinderregiment (Betreuung Isolde Hisch, Edith Graml, Choreographie Uli Langguth) samt Nachwuchs-Prinzenpaar Iwana (Voß/Rottau) und Simon (Rieger), die alle Seniorenherzen nicht nur mit charmant interpretierten Versen, sondern speziell mit ihrem Prinzen-Walzer im Sturm eroberten. Zur Musik der Spitzenband "Hurricane" entführten zwischendurch die "Kavaliere alter Schule" ihre Jugendlieben aufs glatte Parkett. Dass selbst hohes Alter keineswegs vor Gaudi schützt, dokumentierten Ruhstorfs Sportler-Original Richard Gstöttl (90 Jahre) sowie speziell Paula Mayer vom "Spätlese"-Seniorenclub Osterhofen und "Grandseigneur" Georg Geiselberger, die trotz ihrer 94 Lenze mit gekonnten Stegreif-Reden ans deutlich jüngere Publikum glänzten. Mit "goldenen Verdienstorden" wurden außerdem Gaudianer-Urgestein Alfred Pospiech, Rentnerbandler Anderl Krämer sowie Prinzenwagen-Chauffeur Max Steinleitner (Fünfeichen) dekoriert. Glänzende Augen gab es schließlich unter den 800 Gästen des Seniorenballs beim mitreißenden "Steinzeit-Spektakel" der Gaudianer, einer rassig inszenierten Karnevals-Revue, bei dessen Finale "Weingott Bacchus" (Präsident Karl Pinzinger) seine "Jugendfreunde" (bzw. "Altersgenossen") zu einem "ebenso gesunden wie fröhlichen Wiedersehen 2006" animierte.
Rocknacht mit Show und den String Doctors


Ruhstorf (nö). Da geht die Post ab: Bei der achten Gaudianer-Popnacht am heutigen Freitag ab 20.30 Uhr in der Niederbayernhalle mit originellem "Steinzeit-Happening". Die "String Doctors" heizten bisher schon hunderten junger Besucher sowohl im Vorjahr an gleicher Stelle als auch mehrfach beim Pockinger Bürgerfest gehörig sein. So wollen die "Saiten-Mediziner" beim heutigen Event alle Rockfans mit den angesagtesten Hits aus den Charts und peppig auffrisierten Ohrwürmern eine Nacht lang vom Faschings- und Party-Fieber kurieren. Eine vielversprechende "Newcomer-Band" sorgt schon in der "Happy Hour" von 21 bis 22 Uhr für Furore, während die Girls der Prinzen- und Teeny-Garde (im Bild) "Broadway-Atmosphäre" via Steinzeit-TV in die prächtige Kulissenlandschaft zaubern. Einlass ab 19.30 Uhr.
Pop-Nacht und Seniorenball: Gaudi für Jung und Alt

Am Sonntag um 14 Uhr Showprogramm für Generation "60 plus" - Party mit den "String Doctors"


Empfang am Gaudianer-Hof: Das Nachwuchs-Prinzenpaar Iwana (Voß/Rottau) und Simon (Rieger/oben M.) bitten die Generation "60 plus" am Sonntag um 14 Uhr zusammen mit dem Kindergarde-Regiment beim 31. Seniorenball im "Steinzeit-Paradies" der Niederbayernhalle zum Tanz. (Foto: Nöbauer)

Ruhstorf (nö). Spitzen-Besuch und Super-Kritiken: Die Jubiläumssaison "35. Fasching in der Niederbayernhalle" verzeichnete einen Traumstart. Schlag auf Schlag geht es weiter mit "Gaudi für Alt und Jung" beim Seniorenball am Sonntag und bei der Pop-Nacht am 21. Januar. "Freude und Frohsinn statt Pillen und Spritzen" verordnet Gaudianer-Präsident Karl Pinzinger allen älteren Semestern beim 31. Seniorenball am Sonntag ab 14 Uhr in der Niederbayernhalle. Dabei sei der Seniorenball keineswegs nur für organisierte Gruppen, Vereine oder Sozial-, Pflege- und Betreuungsdienste, sondern gleichermaßen für die gesamte Bevölkerung auch aus den Nachbargemeinden gedacht, wie Elferratsvorsitzender Michael Hisch senior ergänzte. Die Gaudianer wollen dabei allen Gästen jede Menge Stimmung, Tanz und Unterhaltung mit ihrem Showprogramm bieten. Dafür wird sogar die Mitternachts-Revue auf den späteren Nachmittag vorverlegt. Kartenvorbestellungen für den Seniorenball nimmt nur Alten-clubleiterin Therese Feilhuber (Tel. 08531/32454) entgegen. Ihrem ersten großen Auftritt vor heimischem Publikum fiebern jetzt bereits die 15 Tänzerinnen der Kindergarde entgegen. Unter Regie von Majorin Annika Lachhammer lassen dabei Marion Anschütz, Luisa Pöschl, Lisa Schwarzbauer, Alexandra Ebner, Sabina Brunner, Nicole Sammer, Sophia Kolowos, Emmy Prochorow, Lisa-Maria Meier, Franziska Schweitzer, Isabel Wimmer, Esra Ayhan, Lena Gruber und Nadine Arens ihre Beine wirbeln. Mit Prinzessin Iwana und Prinz Simon heißen auch die Nachwuchs-Elferräte Johannes Zwicklbauer, Yiannis Englberger, Sebastian und Benedikt Hörsamer, Julian Anschütz, Tobias Seidl, Leon Rieger, Alexander Brodschelm sowie Julian Asen die Gäste willkommen. Ein "Mega-Event" für hunderte Teens und Twens aus der gesamten Region verspricht Gaudianer-Vize Claus Pinzinger bei der achten Ruhstorfer Pop-Nacht am Freitag, 21. Januar, in der Niederbayernhalle (Beginn 20.30 Uhr). Mit Pop- und Rockhits aus den Charts sowie Oldies kuriert dabei Ostbayerns führende Live-Coverband "String Doctors" die jüngere Generation mit heißem Sound vom Faschingsfieber.
Männer der schwarzen Zunft treiben's beim Pfeiferlball bunt

Gut 900 Maschkera feiern in der Ruhstorfer Niederbayernhalle


Ruhstorf (nö). Furioser Früh-Start: Kurz vor der Bundesliga-Premiere 2005 trieben's die "Männer der schwarzen Zunft" in farbenprächtigen Kostümen ziemlich bunt. Rund 900 bestgelaunte Maschkera feierten beim Pfeiferlball in der Niederbayernhalle. Perfekt moderiert von Schiedsrichter-Obmann Rudi Groß auf einem überdimensionalen "Steinzeit-Monitor", zündete die gastgebende Pockinger Schiedsrichtergruppe bereits zu Beginn ein Sterne sprühendes Wunderkerzen-Feuerwerk. Nicht minder beeindruckend waren die Auftritte der Gaudianer-Prinzengarde und der temperamentvollen 14 Teeny-Showgirls. "Party-Feeling" pur garantierte den Gästen mit topaktuellen Hits aus den Charts sowie peppig auffrisierten Oldies einmal mehr auch die "Joe-Williams-Band". "Bundesweit einmalig" - so charakterisierte Obmann Dieter Treiber (München) als Vorsitzender der größten deutschen Schiedsrichtergruppe (darunter auch FIFA-Referee Dr. Franz-Xaver Wack) das Rottaler Karnevals-Spektakel, dem BLSV-Kreisvorsitzende MdB Gerlinde Kaupa gleichermaßen "absolutes Spitzen-Format" bescheinigte. Ins Ball-Getümmel stürzten sich außerdem Bürgermeister Erich Hallhuber, das Pockinger Clubwirts-Ehepaar Hannelore und Heinz Schenk sowie der Passauer Schiedsrichter-Gruppenleiter Buwa Resch (Aicha v. Wald). Beim stürmisch gefeierten Show-Block demonstrierten die slowakischen Rock'n'Roll-Akrobaten aus Bratislava (Preßburg) ebenso weltmeisterliches Können wie "Breakdance-Worldchampion" Patrick Grigo (Burghausen). Grund zum Jubeln über ihren Tombola-Jackpot hatten gleichermaßen die drei Hauptpreisträger Irmgard Auer (Ruhstorf/250 Euro), Barbara Frischberger (Neuhaus/Inn) und Doris Bauer (Passau). Stadion-erprobte "La-ola-Wellen" schwappten schließlich zum Finale der originellen "Steinzeit-Revue" für rund 50 Gaudianer-Profis durch die Niederbayernhalle, die ihren anstrengenden Bühnen-Job praktisch zum Nulltarif verrichten - genauso wie die Schiedsrichter allwöchentlich ihren meist viel undankbareren Einsatz auf dem Spielfeld.
Gaudianer halten Ruhstorfern "Spiegel" vor

Faschingszeitung enthüllt Pleiten und Pannen aus sämtlichen Ortsteilen

Ruhstorf (nö). Seit 1969 hält die Ruhstorfer Faschingsgesellschaft der gesamten Bevölkerung alljährlich einen Presse-"Spiegel" vor: Gewohnt gnadenlos enthüllt auch die neueste Ausgabe - getreu der erklärten Redaktions-Devise "Nur wer drin steht, ist auch wirklich in" - jede Menge Pleiten, Pechsträhnen und Pannen mehr oder weniger prominenter Ruhstorfer und Ruhstorferinnen. 366 Tage strenger journalistischer Recherchen förderten nämlich eine wahre Flut schier unglaublicher, jedoch "hundertprozentig wahrer" Geschichten zu Tage, wie sie ausnahmslos die Ruhstorfer Bürger und Bürgerinnen zwischen Eglsee, Schmidham, Hader und Rotthof schrieben. In wochen- und nächtelangen Redaktions-Konferenzen wurden dabei dorfbewegende Episoden und bisher streng gehütete Geheimnisse schonungslos aufgedeckt und entsprechend bissig glossiert, kommentiert oder karikiert. Der Inhalt des lustigen Druckwerks, das auf einer Idee des Gründungs-Elferratsvorsitzenden Hans Würmseher basiert, soll auf über 70 Seiten alle Leser zum Schmunzeln sowie speziell einige Zeitgenossen (mit Humor und Satire) zum Nachdenken anregen - auf keinen Fall jedoch mit Seitenhieben oder Anspielungen jemanden verletzen oder gar kränken.
Andererseits bekam der hellhörige Redaktionsstab aber in letzter Zeit verdächtig viele Geschichten über persönliche Missgeschicke (in der stillen Hoffnung) aufgetischt, dass der eine oder die andere vielleicht doch noch im Gaudianer-Spiegel "dableckt" wird - eine Ehre, die aber überwiegend nur langjährigen Sympathisanten der Ruhstorfer Faschingsgesellschaft zuteil wird. Die druckfrische Neuausgabe des "Gaudianer-Spiegels" liegt ab dem morgigen Mittwoch in zahlreichen Geschäften, Geldinstituten und Gasthäusern des gesamten Gemeindebereiches sowie bei sämtlichen Faschingsbällen in der Niederbayernhalle auf.


Eine rauschende Ballnacht bei Ruhstorfs Gaudianern
von Andreas Schleinkofer Ruhstorf. Der 35. Hofball in der Ruhstorfer Niederbayernhalle lockte am Samstag rund 1000 Faschingsbegeisterte an. Und sie waren tatsächlich alle begeistert. Die Gaudianer hatten sich ja auch alle Mühe gegeben. Sie schickten die Ballgäste auf eine Reise durch die Zeit. "1x Steinzeit und zurück!!" war ihr diesjähriges Thema.
Unter diesem Motto führte Gaudianer-Präsident Karl Pinzinger die Gäste in die Zeit von Fred Feuerstein und Barnie Geröllheimer. Die beiden ließen sich dann pünktlich zur Mitternachtsshow auch selbst auf der Bühne blicken. Bei dieser Show, die rund 30 Minuten dauerte, jagte ein Höhepunkt den anderen. Von Comedy über Sketche, bis hin zu Tanzeinlagen der Prinzengarde ließ jede Nummer die Zuschauer in Begeisterungsstürme ausbrechen. Den grandiosen Abschluss der Show bildete Gaudianer-Vizepräsident Claus Pinzinger, der als Rocky Williams die Bühne eroberte. Aber auch vor der Mitternachtsshow war schon einiges an Programm geboten.
Zu Beginn des Abends wurde das Prinzenpaar 2004, Matthias I. und Edith II., verabschiedet und das neue Prinzenpaar 2005 willkommen geheißen. Georg I. und Daniela I. nahmen gerne von Ruhstorfs Bürgermeister Erich Hallhuber den Schlüssel zum Rathaus entgegen.
Im Mittelpunkt des Programms standen die Tanzeinlagen der Prinzen- und der Teenygarde genau so wie die Verleihung der Faschingsorden. Einen davon erhielt MdB Gerlinde Kaupa: "Ich hab schon über 50 Faschingsorden, und ich freue mich über jeden einzelnen. Die kriegen alle meine Enkelkinder zum Spielen." Vor und nach der Ordensverleihung war Kaupa meist auf der Tanzfläche zu finden. "Ich tobe mich beim Tanzen gerne aus. Langsame Tänze finde ich ein bisschen langweilig. Und in Ruhstorf ist es immer besonders schön, weil man hier die Leute kennt und sich gleich heimisch und wohl fühlt. Und die Gaudianer schaffen es jedes Jahr sich im Programm noch weiter zu steigern."
Das findet auch die Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Passau, Renate Braun. "Mich erinnert das Bühnenbild dieses Jahr an meine Kindheit und die Fernsehserie der Familie Feuerstein." Sie hat mittlerweile rund 25 Faschingsorden zusammen und kommt immer wieder gern nach Ruhstorf, vor allem wegen der guten Band und der Faschingsgarde: "Das sind echt schöne Mädels. Für mich gehört der Hofball in Ruhstorf mittlerweile schon zur Tradition. Ich nehme auch seit Jahren meine Marktdirektoren aus Stadt und Landkreis mit hierher. Und die sind alle begeistert."
Auch Staatssekretär und Faschingsordenträger MdL Franz Meyer hatte ein großes Lob für die Gaudianer übrig: "Die machen das echt großartig hier. Und ich finde, eine Faschingsgesellschaft bereichert auch die Gemeinde sehr." Ihm sei es aber auch wichtig, die Leute hinter den Kulissen nicht zu vergessen, so Meyer. Das ist Claus Pinzinger, alias Rocky Williams, dem Vizepräsidenten der Gaudianer auch sehr wichtig. "Wir sind insgesamt 60 Aktive und zehn Leute, die während der ganzen Show hinter der Bühne helfen. Ohne die ehrenamtliche Hilfe wäre das alles so nicht möglich." Allein für die Mitternachtsshow wurde drei Wochen lang jeden Tag geprobt. "Die Garde trainiert seit dem Karpfhamer Fest im August, und die Band ist immer schon zwei Jahre im voraus bestellt." Und da haben die Gaudianer mit der Sandy-Showband eine gute Wahl getroffen. Die sorgten den ganzen Abend lang für die richtige Stimmung.
Die wurde auch nicht getrübt, als Moderator Karl Pinzinger, Präsident der Gaudianer, zum Verkauf des Gaudianer-Spiegels aufrief, dessen Einnahmen den Flutopfern in Südostasien zugute kommen. Da gaben viele deutlich mehr als den Verkaufspreis von 1,50 Euro. Der Erlös der Faschingszeitung wird der PNP-Spendenaktion zur Verfügung gestellt.
DIE MITWIRKENDEN
Bruno Sedlezki, Michi Winklhofer, Isolde Hisch, Karl Pinzinger, Josef Feldl, Franz Danner, Michael Hisch sen., Michael Hisch jun., Andi Silbereisen, Franz Silbereisen, Thomas Graml, Matthias Graml, Daniel Winklhofer, Michael Lindinger, Markus Haslreiter, Thomas Silbereisen, Sabine Gnensch, Ramona Gnensch, Diana Höpler, Simone Leupold, Henni Juhasz, Daniela Lison, Sandra Brünninger, Sabrina Winkler, Elfi Schöberl, Sabine Lindinger, Steffi Lang, Sonja Lehner, Anschi Hösl, Anna Gimpl, Steffi Gimpl, Susi Wallner, Sabine Butzenberger, Kathi Szabados, Georg Winklhofer, Christian Wenzl, Bernhard Haslreiter, Rosi Brummer, Claudia Haslreiter, Birgit Rosani, Saskia Speth, Marie Speth, Heidi Bräunig, Melanie Schuster, Kathrin Hisch, Franz Scheingraber, Edith Graml, Bettina Hallhuber, Werner Doppler, Claus Pinzinger, Simone Leupold, Claudia Kobler


Diese drei Neanderthaler sind zwar ziemlich lustig, sich aber nur selten einig.


Hingucker: Rocky Williams (Claus Pininger) für die Frauen, die Gardemädels für die Männer.

Rudolf Ammermüller (v.l.), Karl Wallner und Franz Varga (alle Sparkasse) lassen sich für den guten Zweck zur Kasse bitten.

Bürgermeister Erich Hallhuber übergibt den Rathausschlüssel an das neue Prinzenpaar.

Präsident und Moderator Karl Pinzinger freut sich über seine "schönen Mädels" von der Prinzengarde.


Ordensträger (v.l.): Dr. Jörg Recktenwald (Loher), MdB Gerlinde Kaupa, Renate Braun (Sparkasse) und Staatssekretär Franz Meyer.


Geistlichkeit mit charmanter Begleitung: Kaplan Christian Hektor, Maria Allmeroth und Pfarrer Andreas Artinger.

Immer wieder sehenswert: Die Prinzengarde begeisterte die Ballgäste mit vielen fetzigen Tanzeinlagen.

Originelle Mitternachtsshow: Fred und Barnie bekommen bei der Autowäsche feuchte Augen.

Großes Finale am Eingang der Ruhstones Bar: Nach der Mitternachtsshow ist sogar der große Säbelzahntiger erschöpft.

Die Sandy-Showband begeisterte die Ballgäste.


Prominenz beim Tanz: MdB Gerlinde Kaupa mit Begleiter Detlev Siewert.


Finanzexperten: Franz Meyer, Renate Braun.

Teeny-Garde tanzt in die Steinzeit

Ruhstorf (nö). Bei ihrem "35. Fasching in der Niederbayernhalle" toppen die Gaudianer selbst Visionär Jules Verne: Statt "In 80 Tagen um die Welt" wagen Ruhstorfs Maschkera beim Karnevals-Auftakt am Samstag, 8. Januar, während ihres Hofballs den Sprung zwischen Fred Feuersteins "Steinzeit-Abenteuern" und modernem Bühnen-Entertainment. Die Jung-Steinzeit wird dabei von den 14 Teeny-Showgirls Julia Priller (Majorin), Anna Hoffmann, Sabrina Liebl, Sabrina Fischer, Halime Ayhan, Denise Friedrich, Stefanie Probst, Bianca Resch, Katja Steinhuber, Verena Ramesberger, Alexandra Liebl, Bianca Frankenberger, Christina Stephan und Sabrina Berndt in tänzerischer Hinsicht repräsentiert (Choreographie Kerstin Höpler, Betreuung Diana Höpler und Edith Graml). Für Musik sorgt die Band "Sandy Music-Show". Karten gibt's im Vorverkauf bei Tabak Reuter/Huber (Tel. 08531/31204) sowie ab 18.30 Uhr an der Abendkasse.
Gaudianer gehen bis zur Steinzeit zurück
Gewaltiger historischer Sprung in der Jubiläumssaison - Für den Hofball am 8. Januar gibt es noch Karten

Ostbayerns größtes Garderegiment: Die 17 feschen Ballerinas lassen unter Regie von Majorin Steffi Lang (vorne M.) beim Jubiläums-Hofball "35. Fasching in der Niederbayernhalle" am 8. Januar ihre Beine für zahlreiche Gäste wirbeln. (Foto: Nöbauer)
Ruhstorf (nö). Karneval im "Zeitraffer": Ein Maxi-Programm wartet während der Mini-Saison exakt vom 8. Januar bis 8. Februar auf die Ruhstorfer Faschingsgesellschaft. Innerhalb lediglich fünf Wochenenden wagen die ohnehin nie um originelle Ideen verlegenen Gaudianer dabei einen gewaltigen historischen Sprung von der Stein- zur Neuzeit.
Zündende Gardetänze, fetzige Showeinlagen sowie eine farbenprächtige Bühnenkulisse: Ruhstorf ist für den mittlerweile bereits 35. Fasching in der herrlich dekorierten Niederbayernhalle einmal mehr gut gerüstet. Gebührend gefeiert wird beim glanzvollen Hofball am Samstag, 8. Januar, wofür die Gaudianer gerade im Jubiläumsjahr "weder mühevolle Vorbereitungen noch kostspielige Investitionen" gescheut hätten, wie Präsident Karl Pinzinger auf einer vorbereitenden Elferrats- und Präsidiumssitzung ausdrücklich betonte.
Dennoch wollte Bayerns dienstältester Faschingspräsident zu Beginn seines 40. Amtsjahres speziell gegenüber "erfreulich vielen jüngeren Mitwirkenden" die alte Bühnenweisheit nicht verhehlen, dass die Gunst des Publikums alljährlich stets aufs Neue durch "optimalen Einsatz hart erkämpft werden muss". Mit der europaweit gefeierten Spitzentanzkapelle "Sandy Music-Show" erhalte der Hofball als "gesellschaftliches Aushängeschild" Ruhstorfs buchstäblich eine ganz besonders harmonische Note. Als ideale Mischung aus erfahrenen Ballerinas und talentierten Newcomern charakterisierten Ex-Majorin Sabine und Schwester Ramona Gnensch (Hörgertsham/zugleich Choreographie Showtanz) das temperamentvolle Ruhstorfer Gardekorps. Im Jubiläumsjahr lassen Majorin Steffi Lang (Passau/Choreographie Parademarsch), Sabrina Winkler, Sandra Brünninger (Karpfham), Sabine Butzenberger, Susi Wallner (Fürstenzell), Henny Juhasz, Elfi Schöberl (Pocking), Anna und Steffi Gimpl, Saskia und Marie-Christine Speth (Bad Griesbach), Simone Leupold, Sabine Lindinger, Birgit Rosani, Katharina Szabados, Sonja Lehner sowie Heidi Bräunig (Ruhstorf) in Ostbayerns größtem Garderegiment ihre Beine wirbeln. Eine "rege Nachfrage" vermeldete Schatzmeister Christian Wenzl für den Kartenvorverkauf bei Tabak Reuter-Huber in Ruhstorf (Tel. 08531/31204). Aufgrund des großzügigen Platzangebotes stehen allerdings noch genügend geschlossene Tischgruppen für jeweils zwölf Personen mit besten Sichtmöglichkeiten zur Verfügung. Die Inthronisation des 38. Gaudianer-Prinzenpaares Daniela I. (Lison/Pocking) und Georg I. (Winklhofer/Kohlpoint) übernimmt erneut die schwungvolle Trachtenkapelle St. Aegidi (Oberösterreich). Außerdem fiebern am 8. Januar gleichermaßen die 14 hübschen "Teeny-Showgirls" ihrem ersten Auftritt vor großem Publikum entgegen, das sich - laut Christian Wenzl - auf eine "rauschende Hofb

 




Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü