2006 - Gaudianer e. V.

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2006

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Viel Applaus für die Maschkera

4000 Besucher beim Faschingszug in Ruhstorf

Ruhstorf (nö). Der 39. Ruhstorfer Faschingszug wurde am Samstag zur medaillenverdächtigen Spaß-Olympiade. Einige hundert Maschkera hätten zwar für ihre lustigen Wagen und Verkleidungen bestimmt Edelmetall verdient, ernteten aber immerhin jede Mange Applaus der rund 4000 Zuschauer.
Interessant war die Themenwahl: Trotz - oder vielleicht wegen - der neuen Bundesregierung spielte die Innenpolitik keine Rolle. Umso mehr hingegen die Vogelgrippe: Gleich ganze Wagenladungen der Freiwilligen Feuerwehr Hartkirchen, JUHU-Crew, "No Limits" - Stammtischler und Egglfinger Faschingsfreunde führten drohende Auswirkungen vor Augen. Der Affäre um das Gammel-Wildbret nahmen sich die Feuerwehr-Kameraden aus Tettenweis und Indling in enger Kooperation mit Rotthalmünsterer "Verbraucher-schützern" an. Schickte der Bad Griesbacher Faschings- und Brauchtumsverein gleich einen Bewerbungswagen für die Winter-Olympiade 2020 vorbei, so inszenierte die einmal mehr blendend disponierte Ruhstorfer Tanzsportgruppe "Schwarz -Gold" in einer weiteren Parade-Nummer den "Fußball-Karneval" exotischer Tiere. Dem deutsch-brasilianischen "Fußball-Test" lüsterner VW-Manager setzte das Ortenburger "Energy-Team" Hörner auf, während Neuhauser FW-Brigade den WM-Karten-Skandal schonungslos anprangerte, Die Hüttenfreunde aus Erbertsöd-Afham hatten hingegen bereits die "Fußball-Welt zu Gast bei Freunden". Mir der Rotthofer "Weinbergschnecken-Farm" brachten die nie um originelle Einfälle verlegenen "Hadrianer" Lokalkolorit ins bunte Treiben, bei dem die festlich herausgeputzten "Viel-Harmoniker" des Kleeberger Golfstammtisches eine weiteres Glanzlicht setzten. Jeweils ein halbes Dutzend befreundeter Faschingsgesllschaften und farbenprächtig maskierter Musikkapellen rundeten den mächtigen Gaudiwurm ab, zu dessen Gelingen auch die Würdinger "Tandem-Rangers", Ornadinger Spritzenmänner (Innviertel), Pfaffinger "Saubande", Ruhstorfer "Abschluss-Spezln", Inzinger Gauditeam, Pockinger Western-Löschmänner, Ruhstorfer Hinkel-Stammtischler, Weimörtinger "Loambugla", Tettenweiser Faschingsfreunde, Heinrichinger "Wald-Kindergärtnerinnen", Eholfinger "Feier-Wehrler" und Füssinger "Linden-Straßler" maßgeblich beitrugen. Dichtes Gedränge herrschte schließlich beim Faschingsmarkt am Berghamerhof, wo die Gardemädchen ihr Können zeigten und Tausende Maschkera ihrer Freude am Feiern freien Lauf ließen.
Der historische "Gaudianer-Express" - das bereits legendäreWahrzeichen der Ruhstorfer Faschingsgesellschaft

(hier im Bild mit der früherenOriginal-Besetzung) - zockelt amFaschingssamstag schon ab 10 Uhr zum Nulltarif für alle Kinder durchs Ortszentrum (Foto: Nöbauer)



Ruhstorf (nö). "40 Jahre Gaudianer - 35 Jahre Niederbayernhalle": Zu diesem doppeltem Karnevals-Jubiläum steigt am morgigen Faschingssamstag eine riesige Geburtstags-Party. Für tausende Maschkera kriecht dazu schon um 14 Uhr der traditionelle Gaudiwurm durchs Ortszentrum. Abends lassen es dann die Straubinger "Donnervögel" beim "Lumpenball" im Rottaler Faschingsmekka so richtig krachen. Und für dieses fetzige Geburtstags-Spektakel haben die Gaudianer alle Hebel in Bewegung gesetzt: Rund 50 originell gestaltete Motivwägen, bunt maskierte Fußgruppen, schneidige Musikkapellen und befreundete Faschingsgesellschaften formieren sich zunächst von der Rottauer Straße in Richtung Bahnhofsgelände zum "Rekord-Gaudiwurm". Begleitet wird der Maschkera-Tross von einer ganzen Schar hübscher Marketenderinnen mit mobilen "Theken- und Brotzeitwagerl". Buchstäblich "rund" geht's danach beim zünftigen Faschingsmarkt, der heuer erstmals in Ruhstorfs "neuer Mitte" direkt im Ortszentrum stattfindet, mit fetzigem Discosound und temperamentvollen Garde-Präsentationen. Im wahrsten Sinne als "Publikumsrenner Nummer eins" für alle Teens und Twens aus nah und fern gilt am Faschingssamstag der bereits legendäre Ruhstorfer "Lumpenball". Spritzige Preise warten bei der obligatorischen Maskenprämierung sowohl auf die schönsten, schrillsten und originellsten Singles als auch Mini- und Maxigruppen. Die "Donnervögel" - Bayerns beliebteste Party- und Powerband - werden dabei das Ruhstorfer "Faschings-Theater" ebenso regelrecht "zum Beben" bringen wie die Gaudianer mit ihrem stets stürmisch gefeierten Showprogramm (Beginn 20.30 Uhr/Einlass 19 Uhr/kein Kartenvorverkauf/Eintritt 9 Euro).

Die Hitkids: Elf richtig nette Mädchen



Die elf Gaudianer-Hitkids (vorne v.l.) Rosalie Damm, Kristina Allmang und Katja Damm,
(Mitte v. l.) Melanie Lorenz, Sarah Blum und Nicole Dreher,
(hinten v. l.) Sarah Christl, Simone Hörsamer, Cathrine Ziegler, Sarah Walczak und Jennifer Stöger. (Foto: Nöbauer)
Ruhstorf (nö). Sie sind das Bindeglied zwischen Kinder- und Teenie-Garde der Gaudianer: die Hitkids. Stefanie Stranzinger trainiert die elf Mädchen zwischen zehn und 13 Jahre. Kristina Allmang, 10 Jahre, wohnt in Karpfham, geht in die Volksschule Bad Griesbach. Hobbys: Tanzen, Lesen, ist zum ersten Mal Gardemädchen. Die Auftritte und coolen Tänze gefallen ihr ganz besonders. Sarah Blum, 12 Jahre, wohnt in Ruhstorf und geht dort in die Volksschule. Ihre Hobbys: Tanzen und Computer spielen. Seit zwei Jahren ist sie Gardemädchen. Sie findet einfach alles toll an der Garde. Sarah-Maria Christl, 12 Jahre, wohnt in Karpfham, geht in die Volksschule Bad Griesbach. Hobbys: Tanzen, Sport treiben, Musik hören, Lesen, seit vier Jahren Gardemädchen. Das Tolle sind für sie die Musik, die Auftritte, die Kostüme und die netten Mädels. Katja Damm, 12 Jahre, wohnt in Ruhstorf, geht in die Volksschule Ruhstorf. Hobbys: Spielen, Hitkids, Reiten. Sie ist zum ersten Mal Gardemädchen. Die coole Musik und die Auftritte sind für sie das Schönste. Rosalie Damm, 12 Jahre, Ruhstorf, geht in die Volksschule Ruhstorf. Hobbys: Musik hören, Tanzen, Ski fahren, Reiten. Sie ist zum ersten Mal Gardemädchen. Sie mag die Musik, die netten Mädchen und die Kostüme. Nicole Dreher, 12 Jahre, wohnt in Pocking, geht in die Volksschule Ruhstorf. Hobby: Tanzen. Sie ist seit zwei Jahren Gardemädchen. Sie findet einfach alles toll an der Garde. Simone Hörsamer, 13 Jahre, wohnt in Tettenweis, geht ins Gymnasium Pocking. Hobbys: Volleyball spielen, Lesen, ist seit 2001 Gardemädchen. Melanie Lorenz, 11 Jahre, wohnt in Ruhstorf, geht in die Volksschule Ruhstorf. Hobbys: Spielen, Hitkids, Schwimmen, ist zum ersten Mal Gardemädchen. Was ist für sie das Tolle an der Garde? Einfach alles. Jennifer Stöger, 12 Jahre, wohnt in Bad Griesbach, geht in die Volksschule Bad Griesbach. Hobbys: Reiten, Tanzen, Schlittschuh laufen. Die Auftritte und die netten Mädchen - das gefällt ihr am besten an der Garde. Sarah Walczak, 11 Jahre, wohnt in Bad Griesbach, geht in die Realschule Bad Griesbach. Hobbys: Reiten, Tanzen, ist seit 2002 Gardemädchen. Sie findet einfach alles toll an der Garde. Cathrine-Tamara Ziegler, 10 Jahre, wohnt in Ruhstorf, geht in die Grundschule Pocking. Hobby: Fußball spielen. Sie ist zum ersten Mal Gardemädchen. Das Tolle an der Garde ist für sie das Tanzen.

777 Maschkera einig: Da gemma hi




Ruhstorf (nö). Gelungene Premiere der Ruhstorfer "Da-gemma-hi-Nostalgie-Revue": Genau 777 Maschkera feierten eine vergnügte Faschingsnacht im Stil der 70er Jahre. Den passenden Sound dazu lieferten die "Tornados" als Original-Band aus den Gründer-Tagen der Niederbayernhalle, wirkungsvoll ergänzt durch die neue Pockinger Western-Formation "Greyhound". Ihre Petticoats ließ zwischendurch die Passauer Boogie-Woogie-Truppe "Albatros" ebenso kräftig wirbeln wie das temperamentvolle Gardekorps der gastgebenden Gaudianer seine Beine. Als größte Nostalgie-Fanclubs hieß Präsident Jürgen Marks (im Foto rechts) die Ruhstorfer Tanzsportgruppe "Schwarz-Gold" (46 Personen) mit Spartenleiter Fritz Schöberl, die Ruhstorfer AH-Kicker (36) mit Abteilungsleiter Charly Weiß und Manager Günther Giosele, die Fürstenzeller Faschingsfreunde (24) mit Reinhold Wallner und IHK-Hauptgeschäftsführer Walter Keilbarth, die Griesbacher Golfer- und Eggenfeldener Lehrerschar (22) unter Regie von Henrica Leeb-Bremen sowie die Ortenburger "Raiffeisen-Banker" (16) in der überraschend großen Maschkera-Runde willkommen. Zu den Gästen in der Niederbayernhalle zählten auch Bürgermeister Erich Hallhuber, dessen Stellvertreterin Maria Silbereisen, Ehrenpräsident Karl Pinzinger (Gaudianer), Moderator Dieter Gerauer ("Inn-Salzach-Welle") sowie Faschingspräsident Georg Blum (Büchlberg). Foto: Nöbauer

Freikarten für "Da gemma hin"


Ruhstorf (red). Für alle Faschingsfreunde über 30 - und darunter ist der "Da- gemma-hin"-Ball gedacht, den die Gaudianer erstmals am morgigen Samstag ab 20 Uhr in der Niederbayernhalle veranstalten. Es spielen die Bands "Tornados" und "Greyhound". Karten gibt es im Vorverkauf bei Tabak Reuter-Huber in Ruhstorf, im i-Tüpferl in Pocking, an der Abendkasse - oder für zehn Abonnenten kostenlos bei der PNP. Einfach heute um 14 Uhr unter Tel. 08531/902926 bei der PNP anrufen. Die ersten zehn Leser, die durchkommen, gewinnen je eine Freikarte.

Pfarrball - Mix aus Show und Spaß




Mit dem Sketch "Die unerwartete Heimkehr" erheiterten (v.l.) Wolfgang Moritz, Josef Bauernschuster, Ingrid Hackinger und Hermann Wimmer die Gäste. (Foto: Lindmeier)
Sulzbach/Inn (ml). Einen echten Höhepunkt im Sulzbacher Fasching bildete der Ball des Pfarrverbandes Ruhstorf-Sulzbach-Berg. "D`Strawanzer" sorgten für gute Stimmung und Tanzlaune. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ingrid Hackinger konnte dazu in der Sulzbacher Mehrzweckhalle zahlreiche Gäste begrüßen. Ein besonderes Highlight war der Auftritt der Ruhstorfer Prinzengarde mit dem charmanten Prinzenpaar und dem Elferrat, wobei Präsident Jürgen Marx galant durchs Programm führte. Zur großen Überraschung überreichte der Präsident an Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ingrid Hackinger den Gaudianer-Jubiläumsorden 2006. Der Soloauftritt von Nachwuchstalent Sebastian Hofreiter und seiner Partnerin Alexandra Krämer mit professionellen Standardtänzen rief bei den Ballbesuchern große Bewunderung hervor. Das Paar errang bereits bei einigen Meisterschaften beachtliche Platzierungen. Die "Firedancers" aus Sulzbach mit ihren heißen Rhythmen und Tänzen bekamen ebenfalls einen Riesenapplaus.Mit dem Sketch "Die unerwartete Heimkehr", gespielt von Ingrid Hackinger, Josef Bauernschuster, Wolfgang Moritz und Hermann Wimmer, wurden wieder die Lachmuskeln strapaziert

                    

Flo und Elfi grinsen um die Wette                                            
Krankenpfleger in Feierlaune.

                   

Ein Zombie bittet zum Tanz.                                                   
Bezaubernd: Diese feschen Ladys.



Heizt dem Publikum ein: die Band "die Liga". (Foto: Fuchs)

Schaurig schön: Die Horror-Nacht der Gaudianer

Ruhstorf (kf). Spinnweben und Fledermäuse hängen an den Wänden der Niederbayernhalle, Kronleuchter sind über der Bar angebracht und als Zombie verkleidete Barkeeper servieren grauenerregende Kreationen wie "Katzenhirn": Gruselig ging es am Samstag bei der "Rocky-Horror-Nacht" der Gaudianer zu. Wer passend zum Motto verkleidet war, erhielt ein "Katzenhirn" als Freigetränk. Als Band wurde "Die Liga" engagiert, deren Mitglieder sich ebenfalls kreidebleich und mit Kunstblut schminkten. So heizten sie mit ihrer Musik dem gruselig verkleideten Partypublikum ein. Zahlreiche mit Strapsen und Federboas bekleidete Ladys zogen die Blicke auf sich Ein richtiger Hingucker waren auch die feschen Mädels der Ruhstorfer Prinzengarde, die ihren Showtanz zeigten. Ein weiterer sehenswerter Höhepunkt war die Jubiläums-Mitternachtsshow zum Thema "40 Jahre Gaudianer-Theater". Und auch danach war noch lange nicht an ein Ende zu denken: Bis 4 Uhr morgens feierten Zombies, Vampire und andere dunkle Gestalten durch.

Rocky-Horror-Night



Ruhstorf (red). In ein Gruselkabinett umgewandelt wird am kommenden Samstag die Niederbayernhalle. Die "Rocky-Horror-Night" der Gaudianer steht auf dem Programm. Kuschelige Fleder-Mäuschen werden blutrünstigen Vampiren mit List und Liebe die gefährlichen Eckzähne ziehen und weitere schaurige Gestalten diesem Highlight den besonderen Kick verleihen. Neben den Showeinlagen der Ruhstorfer Garden wird die Band "Die Liga" dem Partyvolk gehörig einheizen. Für Stimmung sorgt zudem DJ "Winkob". Karten gibt es nur an der Abendkasse ab 19.30 Uhr - oder zu gewinnen. Die PNP verlost nämlich zehn Freikarten. Wer eines der Tickets ergattern möchte, sollte bis heute 14 Uhr eine SMS schicken. Und zwar an die Nummer 52020 (ohne Vorwahl; 0,49 Euro/SMS). Der Text: "pnp ticket" und das Lösungswort "Horror". Bitte Name und Wohnort angeben. Foto: red

Die "Gaudianer" - ein echtes Markenzeichen


Bundesweit einmaliger Vereinsname offiziell geschützt - "Rocky-Horror-Night" und "Da-gemma-hi-Ball" nächste Termine



Die Mitternachtsshow der Gaudianer - ein "Qualitäts-Begriff". Damit die "Gaudianer" auch weiterhin bundesweit einmalig bleiben, wurde der Vereinsname bereits vor Jahren als offiziell eingetragenes Markenzeichen urheberrechtlich geschützt. (Foto: Nöbauer)

Ruhstorf (nö). Seit 40 Jahren feiert der Ruhstorfer Fasching fröhliche Urständ - bei der illegalen Verwendung ihres originellen Vereinsnamens verstehen die "Gaudianer" allerdings keinen Spaß: Dieses bundesweit einmalige Markenzeichen ist nämlich bereits seit Jahren von Amts wegen urheberrechtlich geschützt. Die Vorgeschichte: Nicht wenige Faschingsgesellschaften suchen seit geraumer Zeit aus Marketing- und Imagegründen nach ebenso kreativen wie publikumswirksamen Vereinsbezeichnungen - und wurden in Ruhstorf auch fündig: Immer wieder treten Gruppen bei Medien-Präsentationen und Plakat-Werbungen als "Gaudianer" in Erscheinung. "Bei aller Freundschaft: Kopien unseres Markenzeichens, das mittlerweile weitum als Synonym für erstklassige Darbietungen gilt, bedeuten zwar ein großes Kompliment für die Leistungen der Ruhstorfer Faschingsgesellschaft, auf das wir jedoch gerne verzichten", brachte Präsident Jürgen Marks gegenüber Präsidiumsmitgliedern seine Überzeugung auf den Punkt. Kurzum: "Nachahmer werden wir künftig kollegial und höflich, aber bestimmt, darauf hinweisen, die Verwendung unseres Vereinsnamens zu unterlassen, wobei hoffentlich kein Klageweg beschritten werden muss", so Marks. Übrigens: Auch die Gaudianer haben ihren Vereinsnamen abgekupfert - allerdings nicht von anderen Faschingsfreunden, sondern aus der lateinischen Sprache. "Gaudium" bedeutet nämlich so viel wie Freude und Heiterkeit - oder auf "guad boarisch" eben "Gaudi". Und daraus entwickelte sich schon vor rund vier Jahrzehnten das Markenzeichen, das Schriftführer Robert Schweikl bereits vor Jahren rechtlich schützen ließ, ergänzte Ehren-Präsident Karl Pinzinger. Dass die Gaudianer bei ihren Veranstaltungen nie um originelle Einfälle verlegen sind, untermauerte Elferratsvorsitzender Michael Hisch senior auch mit den beiden nächsten Attraktionen: So steigt bereits am Samstag, 11. Februar, um 21 Uhr die erste "Rocky-Horror-Night" in der Niederbayernhalle. Die Rock-Band "Die Liga" heizt den Gästen ein. Karten für diese Veranstaltung gibt es an der Abendkasse in der Niederbayernhalle. "Da gemma hi - zur Gaudianer-Schlager-Nostalgie": So lautet am Samstag, 18. Februar, die Devise einer weiteren Karnevals-Premiere für alle Faschingsfreunde "über 30 und darunter". Für Stimmung sorgen dabei die Bands "Tornados" und "Greyhound". Zu den Stars im "Gaudianer-Theater" zählt auch die Boogie-Woogie-Tanzformation "Albatros".

Ein Großeinsatz für die "Feier"-Wehr



"Goldene Löschmedaillen" überreichte das Gaudianer-Prinzenpaar (vorne M.) zusammen mit Präsident Jürgen Marks (r.)
auf Ostbayerns größtem Spritzenball an zahlreiche verdiente Einsatzkräfte,
darunter auch Wehrführer Kurt Ballmann (rechts neben Prinzessin Veronika I.) aus Bellheim/Pfalz. (Foto: Nöbauer)
Ruhstorf (nö). Internationaler Großeinsatz: Rund 550 Mitglieder von zwei Dutzend Feuerwehren dies- und jenseits des Inns bekämpften auf Ostbayerns größtem Spritzenball in der Niederbayernhalle erfolgreich die schlechte Laune. Gehörigen Schwung verbreitete bereits vorab die neu formierte Ruhstorfer Feuerwehr-Kapelle (Stabführung Christl Huber) im Bigband-Sound, während das Gaudianer-Korps dem Publikum ebenso kräftig einheizte wie die "Hurricanes". "Gaudi Marsch", lautete Punkt 20 Uhr das Einatz-Kommando von Feuerwehr-Vorsitzendem Heinz Hallhuber. Zur Maschkera-Großübung eilten dabei auch Pfarrer Andreas Artinger, Bürgermeister Erich Hallhuber samt Stellvertreterin Maria Silbereisen, Fahnenmutter Helga Karlstetter mit den Ehrendamen Sonja und Martina Hallhuber sowie Carolin Wachler, Ehrenvorstand Franz Brummer, Kreisbrandinspektor Ernst Fischl, Kreisjugendwart Robert Anzenberger, Ehrenkreisbrandmeister Franz Eggenberger und Stadtbrandrat Dieter Schlegel. Beachtliche Verstärkung erhielt die gastgebende Ruhstorfer Stützpunkt-Truppe durch Delegationen sämtlicher Ortsfeuerwehren. Statt Faschingsorden verteilten Prinzessin Veronika I. (heuer selbst Ehrendame der Unterhörbacher Wehr) und Prinzgemahl Armin I. "goldene Löschmedaillen". Die erhielten neben den Kommandanten Michael Hutterer (Schärding) und Alois Goldberger (Rainbach) auch stellvertretend für das gesamte Ruhstorfer "First-Responder"-Management der Einsatz-Spitzenreiter Michael Lindinger sowie das bereits legendäre Eisbären-Team Rudi Kraus, Josef Heidenberger, Stefan Probsteder, Edith Graml, Georg Schipper, Thomas Lorenz, Gerd Danninger und Ralf Aigriner. Stürmischen Beifall erntete zu späterer Stunde der originelle Löschangriff des überaus bedächtig vorrückenden "Ruhstorfer Feuerwehr-Balletts" (Einstudierung Andrea Graml/Harmonika-Begleitung Rupert Kreuzhuber), ehe die Gaudianer im Faschings-Theater für ein Funken sprühendes Finale sorgten.

Heißer Einsatz auf der Bühne

Ruhstorf (nö). Der ältester Verein der Gemeinde lässt auch im Fasching nichts anbrennen: Ihrer Devise "löschen, schützen, retten" fügt die Freiwillige Feuerwehr am kommenden Samstag beim "Spritzenball" in der Niederbayernhalle kurzerhand das Motto "feiern" hinzu. Auf dem mit Abstand größten "Spritzenball" Ostbayerns werden die "Hurricanes" allen Gästen musikalisch ebenso einheizen wie die Gaudianer mit ihrem spektakulären Tanz-, Show- und Revue-Programm, während die vereinseigene Feuerwehr-Kapelle schon vorab der Besucherschar "den Marsch bläst". Daneben probt das graziöse Feuerwehr-Ballett bereits seit Wochen eifrig für einen spritzigen Einsatz. Unter Regie von Choreographin Andrea Graml und Kommandant Gerhard Kubitschek legen dabei Matthias Graml, Thomas Plötz, Christian Liebl, Andreas Matheis, Andreas Asenbauer, Sebastian Mitterndorfer, Florian Gottlieb, Frank Probsteder, Sebastian Anders und Michael Lindinger zu

Harmonikaklängen von Rupert Kreuzhuber eine "kesse Sohle" aufs glatte Parkett.


Noch genügend gute Plätze für den Spritzenball gibt es im Vorverkauf bei Tabak Reuter-Huber (Tel. 08531/31204) sowie ab 18.30 Uhr an der Abendkasse.
Landwirte sehen "Silberstreif am Horizont"
800 Gäste beim 56. Ball der Landwirtschaft - Präsident Sonnleitner: "Merkel-Kabinett ist eine mentale Bauern-Befreiung"



Gala-Empfang im "Faschings-Theater": Mit ihrem großen Hausorden dekorierten die Ruhstorfer Gaudianer und die Münsterer Narrhalla zahlreiche Ehrengäste, darunter auch (vorne v.r.) Dekan Alois Anetseder, Bad Füssings Kurdirektor Rudolf Weinberger, MdB Barthl Kalb, Kreisbäuerin Centa Stadler und DBV-Präsident Gerd Sonnleitner. (Foto: Nöbauer)

Ruhstorf (nö). Von wegen Resignation in der Jungbauernschaft: Fast 800 "Ehemalige" des Verbands landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen (VlF) Rotthalmünster demonstrierten bei ihrem 56. Landwirtschaftsball in der Niederbayernhalle geschlossen Zuversicht und Aufbruch-Stimmung.
So sah auch auch Deutschlands Bauernpräsident Gerd Sonnleitner einen "Silberstreif am Agrar-Horizont". Dem neuen Kabinett schrieb Sonnleitner "nach dem historischen Rot-Grün-Irrtum" sogar "eine mentale Bauern-Befreiung" zu. Kurzum: "Statt Renate Künast hat nunmehr Angela Merkel die Regierungs-Hose an - und schon funktioniert alles viel besser", so der Bauern-Chef. Schwung und Dynamik erlebten die 800 Gäste auch von einer halben Hundertschaft temperamentvoller Ballerinas der Ruhstorfer Gaudianer und Münsterer Narrhalla, während "Top Secret" auf Bayerns größter "Agrar-Gala" auf die Tanzfläche lockte. Gekonnt einstudiert durch Rita Steinleitner und Steffi Lustinger legten aber auch die zehn männlichen Balletteusen der Münsterer "Ring-Dancers" erstmals eine "heiße Sohle" aufs glatte Parkett. Und in eine Glitzerwelt zwischen Moskau, Mailand und Paris entführten die Gaudianer-Stars das Publikum bei ihrer beifallsumrauschten Mitternachts-Show. BEIM BALL GESICHTET
Dekan Alois Anetseder (Karpfham), DBV-Präsident Gerd Sonnleitner, MdB Barthl Kalb, Bezirksrat Hans Danner (Reutern), die Bürgermeister Walter Taubeneder (Aidenbach/stv. Landrat), Franz Hager (Bayerbach), Georg Krenn (Vilshofen), Erich Hallhuber und Maria Silbereisen (beide Ruhstorf/Vorsitzende des Dorfhelferinnen-Ausschusses), VlF-Bezirksvorsitzender Hans Koller (Hundsdorf), die VlF-Vorsitzenden Johann Kobler (Passau/Neukirchen v. Wald) und Wolfgang Schütz (Ruhstorf), Landwirtschaftsrat Julius Tischer (Höhere Landbauschule Rotthalmünster), Kurdirektor Rudolf Weinberger (Bad Füssing), Kreisbäuerin Centa Stadler (Bärnau), Bezirksvorsitzende Maria Persdörfer (Bayerische Jungbauernschaft/Alkofen), die Vorsitzenden Franz Bauer (Kirchham/Maschinenring Rotthalmünster), Isolde Gruber (Ring junger Landfrauen Fürstenzell/Aspertsham), Thomas Riedl (Ring junger Landwirte Fürstenzell/Loipertsham), Michael Schönmoser (Ring junger Landwirte Rotthalmünster/Andriching) und Manfred Aue (Verbindung Höherer Landbauschule/Spitzöd), Vorstandsvorsitzender Manfred Lanzl (Rottaler Fruchtsaft/Reith), Geschäftsführer Georg Grill (Trocknungsgenossenschaft Reding) sowie zahlreiche (Ex-)Studierende der Höheren Landbau-, Landwirtschafts- und Technikerschulen Rotthalmünster samt Mitarbeitern des Amtes für Landwirtschaft und Forsten Passau-Rotthalmünster mit Leitendem Landwirtschaftsdirektor Robert Schnellhammer und Landwirtschaftsoberrat Franz Erhard (VlF-Geschäftsführer und Ball-Manager).



Vielumjubelte Premiere: Die "graziösen Herrn Balletteusen" des Ringes junger Landwirte Rotthalmünster.

Pfeiferlball - eine rauschende WM-Party




Der Pfeiferlball feiert 2007 sein 20-jähriges Jubiläum. Darauf stießen schon jetzt
(v.l.) Ehrenpräsident Karl Pinzinger, Elferratsvorsitzender Michael Hisch, das Gaudianer-Prinzenpaar und Präsident Jürgen Marks mit dem bisherigen SR-Organisationsteam
(v.r.) Michael Moser (Schatzmeister), Vergnügungswart Bernd Klingbeil (Passau), Obmann Rudi Gross und Lehrwart Alfred Obermeier an. (Foto: Nöbauer)

Ruhstorf (nö). Berliner FIFA-Eröffnungsfestival abgesagt - Ruhstorfs Schiedsrichter-Fete angesagt: Über 800 Gäste stürmten beim 19. Pfeiferlball ins "Gaudianer-Theater" der Niederbayernhalle. Absolut "WM-reif" tauchten Pockings Schiedsrichter das phantasievoll dekorierte Hallenoval bereits zur Eröffnung in ein Wunderkerzen-Meer, ehe die 30 feschen "Cheerleader-Girls" der Prinzen- und Teenygarde die Stimmung unter den Gästen - darunter auch Bürgermeister Erich Hallhuber - weiter gehörig anheizten. Party-Stimmung mit topaktuellen Hits aus den Charts und fetzig aufgepeppten Oldies zauberten - wie schon bei ihrem Thomas-Gottschalk-TV-Special - die sieben Musiker der Spitzenband "Voice" in die Halle. Statt "Halbzeit-Pause" Action pur: Die "Acosta-Dance-Company" interpretierte eine ebenso faszinierende Gaucho- wie leidenschaftliche Tango-Show. Sogar bei Europa- und Weltmeisterschaften im Spitzenfeld, legte das deutsche Sonderklasse-Tanzpaar Petra Kostovcikova und Christian Polanc zu lateinamerikanischen Rhythmen eine "heiße Sohle" aufs glatte Parkett. Dass mittlerweile aber auch jede Menge Ruhstorfer Bühnen- Amateure Profi-Format besitzen, demonstrierten die Gaudianer-Stars in ihrer mitreißenden Mitternachts-Revue. Weit über 20 000 Gäste bei 19 Pfeiferlbällen können nicht irren: Die publikumswirksame Faschingsparty der Schiedsrichtergruppe Pocking lockt zahllose Maschkera aus nah und fern an. Vor knapp 20 Jahren initiiert durch Gaudianer-Präsident Karl Pinzinger (Idee) sowie dessen Stellvertreter Hans Nöbauer (Namensschöpfer des "Pfeiferlballs") und seither realisiert durch das "Obmanns-Gespann" Rudi Gross (Würding) und Alfred Obermeier (Bad Griesbach), wird die Organisation des "Jubiläums-Pfeiferlballs" 2007 nach gestern erfolgtem Führungswechsel bei der Pockinger Schiri-Gruppe künftig auf "neue Füße" gestellt - der bereits legendäre "Faschings-Knüller" bleibt jedoch auf jeden Fall ein "Hallen-Füller".

Ruhstorf feiert das Ende einer Legende

40-jähriges Gaudianer-Jubiläum: Karl Pinzinger verabschiedet - Gäste: Weder Italiener noch Österreicher können mithalten von Kathrin Haimerl Ruhstorf. Wir schreiben das Jahr eins nach Karl Pinzinger. Am Samstag ist bei den Gaudianern eine Ära zu Ende gegangen: Karl I. übergab an Jürgen Marks und nahm Abschied von seinem Hofstaat in der Niederbayernhalle. Damit zeigte der Entertainer auch Gespür für den richtigen Zeitpunkt zum Gehen. Denn zugleich feierten die Gaudianer ihr 40-Jähriges und präsentierten eine Show der Superlative: Programm von acht bis halb zwei Uhr morgens, bezaubernde Gardemädchen, atemberaubende Akrobatik, Tanzmusik vom Feinsten, rund 1050 Gäste. Da staunte auch die lokale Prominenz. Nur umgeben von schönen Damen: Präsident Jürgen Marks mit Ramona und Sabine Gnensch.



Mit dem Fasching verheiratet: Margot Pinzinger steckt ihrem Mann Karl den Ehrenring an.



Das Highlight: Wie jedes Jahr die Mitternachtsshow, heuer unter dem Motto 40 Jahre Theater. Das Bühnenbild bestand aus einer liebevoll nachgebauten Stadtkulisse mit zwei Haustüren - die eine hatte das Namensschild des alten Präsidenten, Karl Pinzinger, die andere das seines Nachfolgers, Jürgen Marks. Clowns, Stelzengeher, Akrobaten, Feuerspeier - die Gaudianer zeigten vor dieser Kulisse ihre Varieté-Künste. Die beiden Stelzengeher Josef Feldl und Georg Winklhofer ließen die lebenden Marionetten Michi Lindinger und Isolde Hisch tanzen. Bauch rein, Bauch raus - jede Menge Lacher ernteten die sieben Tenöre mit aufgemalten Gesichtern, die laut Präsident Jürgen Marks noch "richtig aus dem Bauch singen". Karl Pinzinger wurde zum Dieter Bohlen, als sich Prinzessin Veronika I. und Prinz Armin I. darum stritten, wer Ruhstorfs Superstar wird. Dazwischen: Auftritte der Mädchen der Prinzengarde, die einen in hautengen Moulin-Rouge-Kostümen, die anderen schwangen die Röcke zum "Cancan". Die Liebe zum Detail ist es, die die Show zum Besonderen macht. Zum Beispiel die Kostüme der Prinzengarde in der Mitternachtsshow. Jedes für sich individuell, ein Mädchen in Strapsen, das andere in Netzstrumpfhose, eines mit lilaner Federboa, das andere mit Ringelstrümpfen. Die richtige Wirkung entfalteten die Kostüme aber erst im Zusammenspiel. "40 Jahre Gaudianer und 40 Jahre Karl Pinzinger - das ist eine Erfolgsgeschichte", zog Staatssekretär Franz Meyer Bilanz und überreichte dem Ehrenpräsidenten Karl Pinzinger den bayerischen Löwen als Auszeichnung für besondere ehrenamtliche Verdienste. Von den Gaudianern erhielt Pinzinger einen goldenen Ehrenring. Der niederbayerische Regionalpräsident Christian Raith überreichte Pinzinger das Steckkreuz mit der Nr. 96 vom Bund Deutschen Karnevals für seine ehrenamtlichen Verdienste. Das Erfolgsrezept der Gaudianer: Die Mischung aus Eleganz, Show und Unterhaltung. Einfach einmalig sagt auch der österreichische Nachbar Johann Högl, Vizebürgermeister Schärdings, der zum ersten Mal auf dem Hofball war. "Den Fasching feiern die Niederbayern besser als die Österreicher." Und auch die beiden italienischen Gäste aus Cesenatico, von deren Hotel die Ruhstorfer Sportler so angetan waren, dass sie sie zum Hofball einluden, waren begeistert. "Bei uns sitzt man meistens nur da, isst und unterhält sich. Dass man hier auch tanzen kann, gefällt mir sehr", sagte Rossana Barocci. Sogar mit den Berlinern können die Gaudianer mithalten, sagte MdB Andreas Scheuer, der zum ersten Mal auf dem Hofball war. "Das Ambiente ist hervorragend." Auf die Tanzfläche ging er nur "im gegenseitigen Einvernehmen" mit Frau Anja. Am Samstag waren sie sich wohl ziemlich oft einig, die Musik des Sinfonischen Blasorchesters Bad Griesbach und des Alan Best Orchestra schien überzeugt zu haben. Von der Tanzfläche nicht wegzukriegen war auch Kreisrätin Gerlinde Kaupa. Nur, als das Prinzenpaar den Wiener Walzer tanzte, machte sie Pause und schmolz dahin: "Da muss ich doch noch einmal einen Tanzkurs machen." Bereits zum vierten Mal ist MdL Jürgen Dupper auf dem Hofball. Er erschien allerdings nicht wie sonst im Smoking: "Der ist mir über die Feiertage zu eng geworden", sagte er und nahm's gelassen. Zu den Stammgästen der Gaudianer gehört Franz Meyer. Er kommt seit 30 Jahren mindestens auf einen Ball. Von Anfang an mit dabei war Maria Silbereisen, Ruhstorfs stellvertretende Bürgermeisterin. Ihr Fazit: "Es war wieder wunderbar. Der neue Präsident hat das ganz toll gemacht."
Tanzkurs machen." Bereits zum vierten Mal ist MdL Jürgen Dupper auf dem Hofball. Er erschien allerdings nicht wie sonst im Smoking: "Der ist mir über die Feiertage zu eng geworden", sagte er und nahm's gelassen. Zu den Stammgästen der Gaudianer gehört Franz Meyer. Er kommt seit 30 Jahren mindestens auf einen Ball. Von Anfang an mit dabei war Maria Silbereisen, Ruhstorfs stellvertretende Bürgermeisterin. Ihr Fazit: "Es war wieder wunderbar. Der neue Präsident hat das ganz toll gemacht."

Anja und Andreas Scheuer.

Vorhang auf für "40 Jahre Theater Gaudianer"

Ruhstorfs Faschingspräsident Jürgen Marks startet "mit gutem Gefühl" in seine Premieren-Saison - "Da-gemma-hin-Ball"



Darauf sind die Gaudianer stolz. Eine ganze Hundertschaft engagiert sich für die fünfte Jahreszeit in Ruhstorf. (Foto: Nöbauer)

von Renate Mandl Ruhstorf. In Sachen Fasching sind die Ruhstorfer alte Hasen: Seit 40 Jahren sind die Gaudianer Meister darin, den Maschkera der ganzen Region in der fünften Jahreszeit tolle Tage und heiße Nächte zu bescheren. Im Jahr eins nach Präsident Karl Pinzinger brennen sie unter ihrem neuen Chef Jürgen Marks ein richtiges Jubiläums-Feuerwerk ab. Mit viel Bewährtem, aber auch so mancher zündenden Neuheit. "40 Jahre Ruhstorfer Fasching - 35 Jahre Niederbayernhalle": Die Gaudianer können heuer einen Doppel-Geburtstag feiern. Mitreißende Tänze fescher Gardemädchen, spritzige Showeinlagen vor phantasievoller Bühnenkulisse, prächtige Kostüme, erstklassige Musikkapellen und ein glanzvoller Hofball haben den Ruhstorfer Fasching in vier Jahrzehnten zu einem Erfolg gemacht. Nicht zu vergessen natürlich Karl Pinzinger, der knapp 40 Jahre lang als Gaudianer-Präsident unverwechselbar Regie führte und der Ruhstorfer Faschingsgaudi seinen Stempel aufdrückte. Seit November 2005 ist nun Jürgen Marks (58) "Herr der Gaudianer". Eine neue Zeitrechnung hat begonnen. Allerdings mehr personell als inhaltlich. Marks, seit 30 Jahren Gaudianer, will als neuer Präsident zwar "ein paar neue Akzente setzen", im Großen und Ganzen aber am Erfolgsrezept des Ruhstorfer Faschings festhalten. "Warum sollten wir viel ändern, wenn alles so gut ankommt? Ich sehe mich eher als Bewahrer der Tradition, weniger als Neuerer", verdeutlicht er in einem Gespräch mit der PNP. Und so startet er "mit einem guten Gefühl und viel Freude" in seine Premierensaison. Einige Neuheiten hat Marks und mit ihm die Heerscharen der Akteure und Helfer aber dennoch auf der Pfanne. So wird es in der Niederbayernhalle heuer erstmals einen "Da-gemma-hin-Ball" geben, und zwar am Samstag, 18. Februar. "Uns ist schon oft zu Ohren gekommen, dass es in der Gegend zu wenige schöne Bälle für nicht mehr ganz, ganz Junge gibt. So kam die Idee auf, für alle über 30-Jährigen in diesem Fasching einen besonderen Ball anzubieten", erzählt Marks. Die beliebte Kapelle "Tornados" wird dabei schwungvolle Tanzmusik aus den 70-er und 80-er Jahren spielen. Und damit auch "jüngeres Gemüse" bei dem Ball auf seine Kosten kommt, ist zudem die Band "Greyhound" mit von der Partie. Aber zurück zum Anfang: Zum Auftakt der Jubiläumssaison bitten die Gaudianer am Samstag, 14. Januar, wieder zum Hofball. Nach dem diesjährigen Motto "40 Jahre Theater Gaudianer" wollen die Faschingsprofis dabei ein Bühnen-Spektakel der Sonderklasse inszenieren. Recht viel mehr will Marks noch nicht verraten. Nur einiges zum Rahmenprogramm: Nachdem mehr als 30 Jahre die Blaskapelle St. Ägidi das Vorprogramm bestritten hat, kommt heuer erstmals das Sinfonische Blasorchester Bad Griesbach zum Zug. Mit 62 Musikern. "Ein tolles Orchester", schwärmt Jürgen Marks. Dem Bad Griesbacher Ensemble unter der Leitung von Hans Killingseder gehört übrigens auch Ruhstorfs neuer Faschingsprinz Armin Mörtlbauer an. Nach der Inthronisation wird seine Hoheit denn auch das Zepter kurz gegen seine Tuba tauschen. Für den musikalischen Hauptpart beim Hofball ist in diesem Jahr das "Alan Best Orchestra" verantwortlich, eine der besten Mini-Bigbands Europas. "Damit haben wir sicher einen sehr guten Griff getan", ist Jürgen Marks überzeugt. Wer jetzt Geschmack auf den Hofball bekommen hat: Karten sind im Vorverkauf noch bei Tabak Reuter-Huber in Ruhstorf erhältlich. Bis es aber endlich Vorhang auf für "40 Jahre Theater Gaudianer" heißt, haben die Ruhstorfer Faschingsfreunde noch so manches zu tun. Der Großteil der Arbeit ist aber bereits geschafft. Ungezählte Stunden des Planens, Werkelns und Probens liegen schon hinter dem mehr als 100-köpfigen Team. Elferrat und Präsidium sind seit Sommer 2005 zugange, damit alles wie am Schnürchen klappt. Die Garden - die Prinzengarde bringt es heuer auf sage und schreibe 19 Mädchen, 18 davon Eigengewächse - sind seit Anfang September fleißig am Proben. Die Vorbereitungen für den Hofball laufen seit dem 11. 11., zum gleichen Zeitpunkt hat die legendäre "Rentnerband" mit den Arbeiten am aufwändigen Bühnenbild begonnen. "Mehr als drei Wochen lang haben 13 Mann täglich mit vollem Einsatz gearbeitet, und das unentgeltlich", lobt Marks, der selbst neun Jahre Boss der Rentnerband war, das Engagement. Marks Nachfolger als Rentnerband-Chef ist übrigens kein Unbekannter: Ehrenpräsident Karl Pinzinger. Bei den Gaudianern kann sich eben einer auf den anderen verlassen. "Wir haben einfach ein tolles Team mit einem ausgeprägten Gemeinschaftssinn. Da macht es sehr viel Spaß mitzuarbeiten. Und das Ergebnis wird wieder ein ganz toller Fasching sein", freut sich Marks. Ob Lumpenball, Kinderfasching, "Rocky Horror Night", Faschingsmarkt oder Faschingszug: Die Gaudianer werden ihren Elan in diesem langen Fasching brauchen. "Bei Garde und Hofstaat dürften mit den Faschingszügen in diesem Jahr 40 bis 50 Termine zusammenkommen", rechnet Marks schon mal hoch.


Gaudianer halten wieder den Spiegel vor

Die Ruhstorfer Faschingszeitung gibt es seit 1969 - Pleiten, Pech und Pannen auf 80 Seiten enthüllt

Ruhstorf (nö). "Nur wer drin steht, ist auch wirklich in": Unter dieser erklärten Redaktions-Devise enthüllt auch die Jubiläums-Ausgabe der Ruhstorfer Faschingszeitung gewohnt gnadenlos jede Menge Pleiten, Pech und Pannen mehr oder weniger prominenter Ruhstorfer und Ruhstorferinnen. Seit 1969 halten die Gaudianer der gesamten Bevölkerung zum Auftakt der tollen Tage alljährlich einen Spiegel vor. Strenge Recherchen förderten nämlich eine wahre Flut schier unglaublicher, jedoch "hundertprozentig wahrer" Geschichten zu Tage, wie sie ausnahmslos Ruhstorfer Bürgern zwischen Sulzbach, Schmidham, Hütting und Rotthof schrieben. In nächtelangen Redaktionskonferenzen wurden dabei dorfbewegende Episoden sowie bisher streng gehütete Geheimnisse tiefschürfend diskutiert und entsprechend bissig glossiert, kommentiert oder karikiert. Der Inhalt des lustigen Druckwerks soll auf 80 Seiten alle Leser zum Schmunzeln sowie speziell einige Zeitgenossen (mit Humor und Satire) zum Nachdenken anregen - auf keinen Fall jedoch mit Seitenhieben oder Anspielungen jemanden verletzen oder gar kränken, versprechen die Verantwortlichen. Die druckfrische "Jubiläums-Ausgabe" des "Gaudianer-Spiegels" liegt ab sofort in zahlreichen Geschäften, Geldinstituten und Gasthäusern des gesamten Gemeindebereiches sowie bei sämtlichen Faschingsbällen in der Niederbayernhalle auf.

40 Jahre Ruhstorfer Fasching - 35 Jahre Niederbayernhalle

"Fünfte Jahreszeit" beginnt am 14. Januar mit Hofball - Kartenvorverkauf ab Samstag

Ruhstorf (nö). Zündende Gardetänze, fetzige Showeinlagen, prächtige Bühnenkulissen: Die Gaudianer sind für den Doppel-Geburtstag "40 Jahre Ruhstorfer Fasching - 35 Jahre Niederbayernhalle" gerüstet. Kräftig gefeiert wird beim Jubiläums-Hofball am Samstag, 14. Januar. Die Karten dafür gibt's ab Samstag bei Tabak Reuter-Huber. "Wohl kaum ein anderes Bauwerk der Ruhstorfer Ortsgeschichte hat das gesellschaftliche Leben derart positiv beeinflusst wie die Niederbayernhalle", erinnerte Ehrenpräsident Karl Pinzinger bei der jüngsten Elferratssitzung an das beispielhafte Teamwork zwischen Faschingsverein und Gemeindeverwaltung vor 35 Jahren. Zwischenzeitlich sei das anfänglich viel diskutierte Projekt längst zum angesagten Rottaler Faschings-Mekka avanciert, während gleichzeitig die Gaudianer in 40 Jahren Vereinsgeschichte über eine halbe Million Maschkera mobilisiert hätten. "Ob Wilder Westen, Carneval in Rio oder Südseeträume: Die Gaudianer haben seit Bestehen der Niederbayernhalle mit ihren Faschings-Mottos bereits mehrfach den Globus umrundet", charakterisierte Gaudianer-Chef Jürgen Marks die fortwährenden Bestrebungen, hunderttausenden zufriedenen Gästen "tolle Tage und heiße Nächte" bieten zu können. Die phantasievoll gestalteten Kulissen des "Gaudianer-Theaters" als offiziellem Jubiläums-Motto bildeten nach Aussage von Elferratsvorsitzendem Michael Hisch einmal mehr ein wahres Meisterwerk der Rentnerband, die in wochenlangen Arbeitseinsätzen zum absoluten Nulltarif sehenswerte Dekorationselemente konstruiert, montiert und koloriert hätten. Entwurf, Detailplanung und künstlerische Endgestaltung obliege heuer erneut den beiden Münchner TV- und Theaterbühnenbildnern Harald Hajek und Niki Sanktjohanser in Co-Produktion mit Illusionsmaler Rudi Sommer. Eine glanzvolle Faschings-Premiere erwartet Schriftführer Robert Schweikl vom Jubiläums-Hofball am 14. Januar in der Niederbayernhalle. Mit dem "Alan Best Orchestra" gastiert dabei eine der besten Mini-Bigbands Europas. Das Vorprogramm bestreitet erstmals Kapellmeister Hans Killingseder mit seinem Symphonischen Blasorchester Bad Griesbach. Zusätzliche Höhepunkte bildeten nach Aussage Schweikls die Inthronisation des 39. Gaudianer-Prinzenpaares Veronika I. (Hendlmaier/Kroissen) und Armin I. (Mörtlbauer/Schmidham) sowie die Mitternachts-Revue.
Sie regieren in Pocking, Ruhstorf und Rotthalmünster
Sie regieren in Pocking, Ruhstorf und RotthalmünsterEs ist wieder Fasching. Am gestrigen 11.11. um exakt 11.11 Uhr hat die närrische Zeit begonnen. Und es hat bereits Tradition, dass in den Faschingshochburgen Pocking, Ruhstorf und Rotthalmünster an diesem Tag die neuen Prinzenpaare vorgestellt werden.

POCKING
Das fing ja gut an bei der Faschingsgesellschaft Pocking. Eine glanzvolle Eröffnung hätte es werden sollen am Stadtplatz - mit prächtig herausgeputztem Prunkwagen, auf dem das neue Prinzenpaar hätte präsentiert werden sollen. Doch leider war der Prunkwagen nicht da. Der Bauhof hatte es verschwitzt, das Gerät zum Stadtplatz zu fahren. Doch es ging auch ohne den Wagen. Denn die Verantwortlichen der Faschingsgesellschaft um Präsident Roland Wiesner bewiesen Improvisationstalent. Roland Wiesner stellte sich kurzerhand auf den Brunnen, um die versammelten Gäste, darunter auch Bürgermeister Josef Jakob, zu begrüßen. Seine Frau Evi rannte heim, holte ein Akkordeon - und unterhielt die Gäste mit zünftiger Musik. Schöner hätte man es nicht planen können. Apropos schön. Das trifft auch auf das neue Pockinger Prinzenpaar zu: Eva-Maria Stang und Thomas Loher. Sie ist 19 Jahre alt, kommt aus Pocking und arbeitet als Bankkaufmann-Azubi. Als Hobbys gibt sie Reiten und die Freiwillige Feuerwehr Pocking an. Er ist 25 Jahre alt, von Beruf Industriemechaniker und stammt aus Eggersham. Hobbys: die Feuerwehren Pocking und Eggersham sowie Musik hören. Beide sind seit dem Faschingssonntag 2004 auch im richtigen Leben ein Paar. Als Kinderprinzenpaar stehen ihnen Selina Walch (6) und Julian Lehner-Unrecht (6) zur Seite. Beide gehen in den Pockinger Kindergarten St. Josef. Mit Spannung erwartet wurde auch das Motto des diesjährigen Pockinger Faschings. Auch das verriet Präsident Roland Wiesner den Besuchern. Es lautet: High Noon, der Schatz im Baggersee" und wird die Pockinger Maschkera in den Wilden Westen zurückversetzen. (mg)

RUHSTORF
Wir schreiben das Jahr eins nach Pinzinger" - Bürgermeister Erich Hallhuber rief beim Faschingsauftakt der Gaudianer eine neue Zeitrechnung aus. Nach 40 Jahren als Präsident hatte Karl Pinzinger vor einigen Tagen sein Amt zur Verfügung gestellt. Ich darf bloß noch die Tür auf- und zumachen und Grüß Gott sagen", beschrieb Pinzinger selbst seine neuen Aufgaben als Ehrenpräsident. Und so überließ Pinzinger das Mikrofon seinem Nachfolger Jürgen Marks. Der begrüßte alle Gäste und Ehrengäste, die sich im Würmseher-Stadel eingefunden hatten, bevor Elferratsvorsitzender Mike Hisch das neue Prinzenpaar vorstellte. Wer das ist - darüber war im Vorfeld viel gerätselt worden. Sogar eine Tipp-Box" stand im Stadel, jeder Gast konnte seinen Tipp abgeben. Armin Mörtlbauer (30) aus Schmidham ist der neue Prinz. Von Beruf ist er Baumaschinenhändler. In seiner Freizeit treibt er viel Sport, spielt Tuba - und tanzt gerne. Am liebsten natürlich mit seiner Prinzessin, Veronika Hendlmaier. Die 24-jährige Krankengymnastin kommt aus Kroißen (Gemeinde Haarbach), geht gerne Schwimmen und Ski fahren. Aber am allerliebsten tanzt sie. Auf diese Weise ist das Pärchen auch zu seinem Amt gekommen. Mike hat uns letztes Jahr beim Ball angesprochen und gefragt, wie es ausschaut", erzählt die Prinzessin. Im Oktober hat der Elferratsvorsitzende dann nochmal nachgehakt - und ein Ja" als Antwort bekommen. Und auch ein Kinderprinzenpaar gibt es wieder. Die Geschwister Julian (9) und Silena (6) Asen aus Ruhstorf. Gelüftet wurde auch das letzte Geheimnis - das Faschingsmotto. 40 Jahre Theater Gaudianer" heißt es heuer, die Bühne ist als Theater gestaltet. (mz)
ROTTHALMÜNSTER
Pünktlich um 11.11 Uhr begann in der Hochburg der Faschingsgesellschaft Narrhalla vom Kesselbach" die fünfte Jahreszeit. Das war kaum zu übersehen, denn viele bunte Gestalten zogen über den Marktplatz in Richtung Rathaus, um Bürgermeister Werner Mayer seines Amtes zu entheben. In das Hexenhaus verbannt, drohte dem Gemeindeoberhaupt ein schlimme Strafe. Die Sieben Zwerge" forderten ihn nämlich auf, eine Schaufel in die Hand zu nehmen, damit es auf der Baustelle vor dem Rathaus keine Bauverzögerungen gebe. Nur der plötzliche Aufmarsch von Präsident Herbert Reinhart, der in der Kutsche das Prinzenpaar dabei hatte, befreite den Bürgermeister von dieser Last. Der Präsident, der das diesjährige Motto Minster im Märchenwald" verkündete, lüftete gleich das Geheimnis, wer diesmal als Kinderprinzenpaar regieren wird. Markus Preuß und Julia Findl wurden vom Präsidenten aus dem Knusperhäuschen befreit und von den zahlreich anwesenden Narren herzlich begrüßt. Für die Enttarnung des neuen Prinzenpaares hatte sich der Präsident diesmal etwas Besonderes einfallen lassen. Die an seiner Seite stehende Dame, mit einer Larve unkenntlich gemacht, war nämlich nicht die Prinzessin. Herbert Reinhart schickte Thronanwärter Roland Simmelbauer mit einem Schuh los, um seine Zukünftige durch das Anprobieren zu finden. Erst beim dritten Versuch war der 30-jährige Justizvollzugsbeamte auf der richtigen Spur. Die langjährige Gardemajorin Stefanie Tischler aus Asbach, sie ist 26 Jahre alt und technische Zeichnerin, wird nun mit ihrem Prinzen in der Marktgemeinde das Zepter fest in der Hand halten.

Vier "Ur-Gaudianer" sind jetzt Ehren-Elferräte



Erich Staiger, Theo Gimpl, Fredy Probsteder und Hans Nöbauer erhielten Ernennungs-Urkunden - Verdienste gewürdigt

Zusammen mit Ex-Präsident Karl Pinzinger (2.v.r.) überreichten Prinzessin Veronika I. (Hendlmaier) und Prinz Armin I. (Mörtlbauer/l.) an (v.l.) Theo Gimpl, Fredy Probsteder, Erich Staiger und Hans Nöbauer die Ernennungsurkunden zu Ehren-Elferräten. (Foto: Nöbauer)
Ruhstorf (nö). Hohe Auszeichnung: Für "beispielhafte Verdienste" um die Aufwärtsentwicklung der Ruhstorfer Faschingsgesellschaft teilweise bereits über vier Jahrzehnte hinweg wurden Theo Gimpl, Erich Staiger, Fredy Probsteder sowie Hans Nöbauer erstmals in der Gaudianer-Geschichte zu Ehren-Elferräten ernannt.
"Trotz fehlenden Startkapitals und deshalb zunächst großer finanzieller Probleme hat Gründungs-Schatzmeister Theo Gimpl in seiner 35-jährigen Schatzmeister-Karriere ein solides Kapital-Polster angehäuft, mit dem der neue Gaudianer-Chef Jürgen Marks künftig gut wirtschaften kann", brachte Karl Pinzinger in seiner ersten offiziellen Amtshandlung als Ehren-Präsident die "hervorragende Kassenführung des gelernten Bankers" auf den Punkt. Darüber hinaus habe Gimpls bereits sprichwörtliches Bilanz-Fazit mit "humorvoll drohendem Zeigefinger" eine maßvolle Ausgaben-Politik bewirkt, wie Pinzinger betonte. Mit "großväterlicher Güte" habe Gardemeister Erich Staiger praktisch seit den Gründertagen über 300 Ballerinen mustergültig betreut, berichtete Karl Pinzinger in seiner Laudatio vom 80-jährigen Gaudianer-Senior, der "seine Mädchen" zusätzlich oft sogar bei schlechtesten Straßenverhältnissen stets zuverlässig abgeholt und wieder sicher nach Hause gebracht habe. Verdienten Beifall erntete gleichermaßen "Premieren-Prinz" Fredy Probsteder, den der Ehren-Präsident als "organisatorisches Allround-Talent" in mehreren Elferrats-Jobs charakterisierte. "Besondere Maßstäbe", die noch heute Gültigkeit besitzen, habe Probsteder speziell als "Marketender" bei Ruhstorfer Faschingszügen und Frimhöringer Inselfesten gesetzt. "Werbemeister Hans Nöbauer - zusammen mit Gattin Roswitha ebenfalls Faschingsregent - schreibt als Öffentlichkeitsreferent seit 1972 buchstäblich Gaudianer-Geschichte und rückt bis heute die Erfolgs-Story des Ruhstorfer Faschings medienwirksam ins rechte Licht", würdigte Karl Pinzinger die herausragenden Verdienste seines langjährigen Stellvertreters, dem gleichzeitig auch die Organisation glanzvoller Gardetreffen sowie die Moderation des Ruhstorfer Faschingszug oblag. Zusammen mit dem frisch gebackenen Ruhstorfer Prinzenpaar Veronika I. (Hendlmaier/Kroissen) und Armin I. (Mörtlbauer/Schmidham) überreichte Ex-Präsident Pinzinger unter dem Beifall zahlreicher Mitglieder, Freunde und Gönner dem "Urgesteins-Quartett" die Ernennungsurkunden zu Ehren-Elferräten. Dank und Anerkennung zollte Pinzinger jedoch nicht minder dutzenden Jung-Gaudianern und älteren Semestern, deren Engagement alljährlich tausenden Besuchern tolle Tage bei der fünften Ruhstorfer Jahreszeit garantiere.
Jürgen Marks neuer Präsident der Gaudianer

Wechsel nach 40 Jahren - Ehrung für Alt-Vorsitzenden Karl Pinzinger - Jubiläums-Hofball am 14. Januar




Zusammen mit seinem Amtsnachfolger Jürgen Marks (3.v.r.) und Bürgermeister Erich Hallhuber (4.v.l.) überreichte Prinzessin Daniela I. (Lison) dem neu gekürten Ehrenpräsidenten Karl Pinzinger (3.v.l.) die Ernennungsurkunde. Glückwünsche dazu entboten auch (v.l.) Schriftführer Robert Schweikl und Prinz Georg I. (Winklhofer) sowie (v.r.) Elferratsvorsitzender Michael Hisch und Schatzmeister Christian Wenzl.
Ruhstorf (nö).Großer Beifall für den neuen Ehrenpräsidenten Karl Pinzinger und für den frisch gebackenen Gaudianer-Chef Jürgen Marks: Die Mitglieder der Ruhstorfer Faschingsgesellschaft verabschiedeten ihren Gründungs-Vorsitzenden mit viel Lob und schenkten dessen Amtsnachfolger ihr volles Vertrauen. Auf der ordentlichen Jahreshauptversammlung, an der im Hotel "Mathäser" auch "Ur"-Elferratsvorsitzender Hans Würmseher, "Premieren"-Gardemajorin Eva Mohr, die Ehrenmitglieder Erich Staiger und Theo Gimpl, "Jubiläums"-Gaudianer Alois Lindinger sowie die Kreisrätinnen Maria Silbereisen und Roswitha Nöbauer teilnahmen, ließ Präsident Pinzinger in seinem letzten Rechenschaftsbericht markante Stationen einer "außergewöhnlichen Erfolgsbilanz" des Ruhstorfer Faschings mit umjubelten Mitternachts-Shows, Ostbayerns größtem Garde-Korps sowie glanzvollen Ballabenden Revue passieren. Dass während seiner knapp 40-jährigen Vorstandstätigkeit weit über eine halbe Million begeisterter Maschkera den Ruhstorfer Fasching teilweise sogar regelrecht gestürmt hätten, bewertete Karl Pinzinger "keineswegs als Einzelleistung des Gaudianer-Chefs, sondern vielmehr als Resultat einer ebenso motivierten wie engagierten Einsatzbereitschaft hunderter aktiver Mitglieder". Ein weiteres unverzichtbares Rückgrat bilde die im wahrsten Sinne "unbezahlbare Rentnerband", die seit exakt zwei Jahrzehnten quasi "zum Nulltarif" stets perfekte Bühnendekorationen geschaffen habe, sagte Pinzinger

Ein Aushängeschild der Gemeinde
"Spitzenqualität im Showgeschäft" mit absoluten Top-Kapellen, fernsehreifen Kulissen sowie farbenprächtigen Kostümen erforderten - laut scheidendem Präsident - allerdings enorm hohe Investitionen, die selbst durch große Besucherzahlen kaum noch amortisiert werden können. Ein weiteres finanzielles Standbein bilde daher der professionell gestaltete "Gaudianer-Spiegel" als weitum beliebte Ruhstorfer Faschingszeitung. "Die Gaudianer sind unter Pinzingers Regie weit über die Kreis- und Bezirksgrenzen hinaus nicht nur zu einem unverwechselbaren Markenzeichen des Ruhstorfer Faschings, sondern auch zum publikumswirksamen Aushängeschild der Kommune avanciert", charakterisierte Bürgermeister Erich Hallhuber eine "40-jährige Erfolgsgeschichte". Selbst Gaudianer-Mitglied, betrachtete der Rathaus-Chef den Faschingsverein gleichermaßen als "soziale Institution", die vom Kinderfasching bis zum Seniorenball sämtlichen Alters- und Bevölkerungsschichten "vergnügte Stunden während der fünften Jahreszeit" bereite.

Alt-Präsident mit großen Verdiensten
"Präsident Pinzinger hat die vergangenen vier Jahrzehnte wie wohl kein anderer das gesellschaftliche Leben Ruhstorfs positiv beeinflusst, die Errichtung der Niederbayernhalle als Meilenstein der Ortsgeschichte maßgeblich vorangetrieben und damit sowohl der fünften Jahreszeit als auch der Gemeinde hunderttausende Maschkera beschert", brachte dessen Amtsnachfolger Jürgen Marks die "außergewöhnlichen Verdienste Pinzingers" auf den Punkt, der dafür - auf einstimmigen Beschluss der Mitgliederversammlung - vom amtierenden Faschingsprinzenpaar die Ernennungsurkunde zum Ehren-Präsidenten in Empfang nehmen konnte. Einen glanzvollen Auftakt zur Jubiläums-Saison "35 Jahre Niederbayernhalle - 40 Jahre Fasching in Ruhstorf" erwartete der neue Gaudianer-Chef beim glanzvollen Hofball am Samstag, 14. Januar, mit der europäischen Spitzentanzkapelle "Alan Best Orchestra". Um dafür optimal gerüstet zu sein, stellte Jürgen Marks die bevorstehenden Wochen für alle Aktiven unter die Devise: "Erst harte Arbeit, dann umso größer das Vergnügen".

Das neue Gaudianer-Team
"35 Jahre Niederbayernhalle - 40 Jahre Fasching in Ruhstorf": Für dieses arbeitsintensive Doppel-Jubiläum wurden bei der Jahreshauptversammlung vielfältige organisatorische Aufgaben auf zahlreiche Schultern verteilt. Gewählt wurden: Präsident Jürgen Marks, Elferratsvorsitzender Michael Hisch senior (Vertreter Michael Hisch junior), Schriftführer Robert Schweikl (Claudia Haslreiter, Anita Brummer, Jürgen Schuster), Schatzmeister Christian Wenzl (Birgit Himmelsdorfer), Werbemeister Thomas Silbereisen (Tina Hösl, Claudia Haslreiter, Anita Brunner, Kathrin Hisch), Zeremonienmeister Thomas Graml (Josef Feldl, Franz Danner), Zugorganisator Gerhard Kubitschek (Matthias Graml, Adi Wasner, Ingo Heyerichs, Max Steinleitner), Marketender Bruno Sedleczki (Michael Winklhofer, Hildegard Marks, Alfred Probsteder, Claudia Scheingraber, Roswitha Winklhofer), Hofmaler Georg Brunner (Franz Silbereisen), Gardemeister Ramona Gnensch (Kerstin Höpler, Sabine Gnensch, Diana Höpler, Edith Graml, Isolde Hisch, Margot Priller, Ulrike Langguth, Stefanie Stranzinger), Büttenmeister Franz Himmelsdorfer (Michael Lindinger, Andreas Bauhuber), Musikmeister Stefan Silbereisen (Daniel Winklhofer, Thomas Lorenz, Christoph Glier), Ordonancier Franz Silbereisen (Rita Steinleitner, Andreas Silbereisen, Michael Hisch junior) und Ordensmeister Franz Scheingraber (Bernhard Haslreiter). Als Kassenrevisoren fungieren weiterhin Alfons Blü

 




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