2007 - Gaudianer e. V.

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2007

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"Da gemma hi" - vielleicht sogar kostenlos



Ruhstorf (nö). "Da gemma hi - zur Gaudianer-Schlager-Nostalgie": So lautet am morgigen Samstag das Motto für zahlreiche Faschingsfreunde beim zweiten großen Masken- und Kostümfest im Stil der 70er-Jahre. In der Niederbayernhalle (Beginn 20 Uhr) erstmals mit dabei ist die Tanzkapelle "Ali & the brand new Cadillacs" - eine Profi-Band mit Spezialgebiet "Oldies". Die Musiker sorgten übrigens erst kürzlich beim Ruhpoldinger Biathlon-Weltcup für Stimmung. Und auch bei der Meisterschaftsfeier des FC Bayern heizten "Ali & the brand new Cadillacs" den Kickern kräftig ein. Für Farbtupfer sorgen zwischendurch die Gaudianer-Stars und -Sternchen mit ihrem kompletten Show-Programm, während die Boogie-Woogie-Formation "Bobby Socks" nostalgische Erinnerungen an längst vergangene Zeiten der Rüschchen-Kleider, Petticoats und Bonbon-Farben weckt. Dieser Dress-Code gilt an diesem Abend ebenso wie sportliche Eleganz oder gepflegter Freizeit-Look der Gegenwart akzeptiert wird. Karten für den "Da gemma hi Ball" gibt es im Vorverkauf bei Tabak Huber-Reuter (Tel. 08531/31204), die Abendkasse in der Ruhstorfer Niederbayernhalle öffnet am Samstag um 19 Uhr. Foto: Nöbauer VERLOSUNG
Zehn Freikarten gibt es heute bei der PNP zu gewinnen. Mitmachen ist ganz einfach: Senden Sie heute bis 16 Uhr eine SMS mit dem Text pnp ticket gemma an die Nummer 52020 (50 Cent pro SMS; keine Vorwahl). Bitte hinter das Lösungswort nach einem Leerzeichen Namen und Wohnort angeben. Die Namen der Gewinner werden morgen veröffentlicht. Die Karten liegen dann an der Abendkasse bereit.

Wehr rüstet sich für den Faschings-Einsatz

Ruhstorf (nö). Die Ruhstorfer Stützpunktwehr ist gut gerüstet: Sowohl für Hilfs- als auch für Faschingseinsätze. In beiderlei Hinsicht wird sogar noch kräftig investiert, wie Kommandant Gerhard Kubitschek bei einer Besprechung betonte. So werde das neue "Hilfsleistungs-Löschgruppenfahrzeug 20/16" trotz nachträglicher Änderungswünsche (2000-Liter-Wassertank plus Xenon-Lichtmast) wie geplant Ende August vom Werk ausgeliefert. Zusammen mit dem ebenfalls fabrikneuen "First Responder", dessen Einsatzgruppe zwischenzeitlich auf Vereinskosten mit einem modernen Beatmungsgerät ausgestattet worden ist. Die offizielle Fahrzeugweihe ist für Ende des Jahres geplant. Zur besseren Ausleuchtung von nächtlichen Übungs- und Akuteinsätzen erhalte auch das das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 einen leistungsfähigen Xenon-Lichtmast, rundete Vize-Kommandant Josef Heidenberger das kostenintensive Investitionsprogramm ab, zu dem auch ein mobiles Faxgerät gehöre. "Wer feste arbeitet, darf auch Feste feiern", so FW-Vorsitzender Heinz Hallhuber. Als geselligen Ausgleich für mittlerweile nahezu tägliche Einsatz-Verpflichtungen bewertete Hallhuber den traditionellen Ruhstorfer "Spritzenball". Der findet am Samstag, 10. Februar, ab 20 Uhr in der Niederbayernhalle statt. Es spielen die "Hurricanes". Auch die Gaudianer zeigen wieder ihr Showprogramm. Der Kartenvorverkauf beginnt am Samstag, 27. Januar, bei Tabak Huber/Reuter (Tel. 08531/31204).

Besucherrekord beim 40. Hofball

1150 Gäste surfen auf hoher Gaudi-Welle - Die Tücken des World Wide Webs humorvoll verpackt



Gaudianer-Präsident Jürgen Marks (Mitte) - er steht bei der Mitternachtsrevue selbst auf der Bühne - bedankt sich zusammen mit allen Mitwirkenden bei den Zuschauern des Hofballs. Doch Dank gilt auch allen Akteuren, die einmal mehr eine Glanzleistung ablieferten. (Foto: Gerleigner)
von Gertie Falk
Ruhstorf. 1150 Besucher - das ist Rekord: Seit die Gaudianer ihren Hofball feiern, sind noch nie mehr Gäste zu diesem gesellschaftlichen Großereignis gekommen. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Die Gaudianer haben sich wieder selbst übertroffen. Das fing schon mit dem Bühnenbild zu dem Motto "www.gaudi.okay" an, für das Michael Worm und die Rentnerband verantwortlich waren. Ein Mega-Computer inmitten der Bühne samt virtueller Scheinwelt und riesigem Handy - um diese "Grundausstattung eines modernen Jugendzimmers" drehten sich die Einlagen des Abends. Der Bauernbub Seppi bekommt von seinen Eltern den heiß ersehnten Computer zum Geburtstag und lädt seine geheimsten Wünsche herunter. Vor allem in der Mitternachtsshow "World Wide Web" der Prinzengarde geht es Schlag auf Schlag: fernsehreife, akrobatische Tanznummern mit atemberaubenden Hebe- und Wurffiguren, meterhohen Menschenpyramiden, Salti und Spagat. Aber auch komische Darbietungen, wie der Striptease einer wohlbeleibten männlichen "Puppe", der Bierbauch-Tanz der "Haremsdamen" oder die Domina-Nummer mit den Elferräten in schwarzem Lack. Und als Höhepunkt irischer Stepptanz à la "Lord of the Dance", umjubelt von den Zuschauern. Unter ihnen waren Pfarrer Andreas Artinger, Bauernpräsident Gerd Sonnleitner und Staatssekretär Franz Meyer, der mit seiner Gattin Rosmarie temperamentvoll Cha-Cha-Cha tanzte. Aus Passau angereist waren Sparkassen-Vorstandsvorsitzende Renate Braun, MdL Jürgen Dupper sowie Industrie- und Handelskammer-Vorsitzender Walter Keilbart. Die ortsansässigen Motorenfabriken waren vertreten von Wolfram Hatz jun. und Hans Peter Weinmann von der Firma Loher. Bürgermeister Erich Hallhuber zeigte sich überglücklich darüber, dass die Dachsanierung der Niederbayernhalle gerade noch rechtzeitig vor dem größten Ballereignis des Jahres abgeschlossen worden war. Offensichtlich erleichtert war auch der Präsident der Gaudianer, Jürgen Marks, als souveräner Moderator: "Prinzengarde und Teenygarde haben seit September zwei Mal wöchentlich für den Hofball geprobt". Dementsprechend perfekt waren die Märsche der Gardemädchen und Teenygarde sowie der Showtanz der Prinzengarde. Als Glücksgriff erwies sich auch die Wahl des neuen Prinzenpaares, Rosi I und Franz VI. Ganz in Grün gewandet legten die beiden einen bezaubernden Walzer aufs Parkett. Ein Hochgenuss war auch die Ballmusik: Das Sinfonische Blasorchester Bad Griesbach unter Leitung von Hans Killingseder und mit dem Solo-Schlagzeuger Oliver Seil aus Ruhstorf riss das Publikum zu Beifallsstürmen hin. Und die Showband "Tansatlantic" sorgte dafür, dass die Ballbesucher bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein schwangen.

Gautrachtenball läuft zum 58. Mal

Ruhstorf (red). In der Niederbayernhalle geht es am Samstag, 20. Januar, rund beim 58. Gautrachtenball des Dreiflüsse-Trachtengaus Passau. Einlass ist um 19 Uhr, um 20 Uhr eröffnet die Trachtenjugend mit einem Auftanz den Gauball. Viele Trachtler aus dem Dreiflüsse-Trachtengau, dem Niederbayern-Gau und dem Bayerischen Waldgau werden erwartet. Auch Trachtenfreunde aus Österreich haben ihre Teilnahme angekündigt. Zum Tanz spielen die Trachtenkapelle "Freudenseer" aus Raßreuth und die "Salzweger Tanzlmusi" auf. Auch die Volkstanzgruppe Eggerding zeigt ihr Können. Für ungeübte Tänzer stehen Volkstanzrunden auf dem Programm. Für die Mitglieder des Musik- und Heimatvereins Pocking übernimmt übrigens der Verein den Eintritt. Die Karten sind an der Abendkasse hinterlegt. Weitere Infos bei Gauvorstand Eberhard Eder, Tel. 08538/671, und Vereinsvorstand Walter Weiß, Tel. 08531/7874.

800 Gäste feiern beim Ball der Landwirtschaft mit




Ehemalige mit Rang und Namen: Staatssekretär Franz Meyer (vorne M.) samt Hofstaatsmitgliedern der Münsterer Narrhalla und Ruhstorfer Gaudianer sowie weiteren Ehrengästen beim glanzvollen "Hofball der Landwirtschaft" in der Ruhstorfer Niederbayernhalle. (Foto: Nöbauer)
Ruhstorf (nö). 800 Gäste stellten beim 57. "Hofball der Landwirtschaft" in der Niederbayernhalle ihr Stimmungs-Barometer auf hoch. Reichlich Gelegenheit zum zwanglosen Feiern fanden dabei zahlreiche fesche Hoferbinnen und angehende Landwirtschafts-Meisterinnen mit ihren männlichen Kollegen auf dem stets dicht gefüllten Tanzparkett, wobei die "Medleys" mit Tophits und Oldies buchstäblich "Aufbruch-Stimmung" vermittelten. Als praktischen Anschauungsunterricht zum dafür nötigen Schwung ließen die Ballerinas der Ruhstorfer Gaudianer und Münsterer Narrhalla-Garden ihre Beine mit fetzig interpretierten Show-Einlagen gehörig wirbeln. "Dokumentieren, analysieren, informieren: Der Computer beherrscht mittlerweile auch das bäuerliche Leben - überbordende Bürokratie inklusive", umriss VlF-Vorsitzender Wolfgang Schütz als Gastgeber die aktuelle Lage, deren heitere Seite durch das diesjährige Faschingsmotto "www.gaudi.okay" bestens zum Ausdruck komme. Ebenso wie MdB Barthl Kalb, Direktor Robert Schnellhammer und Landrats-Stellvertreter Walter Taubeneder deklarierte auch Staatssekretär Franz Meyer die "glanzvolle Ruhstorfer Agrar-Gala der Münsterer Ehemaligen als weitum einmaliges Ball-Ereignis mit Erlebnis-Charakter". Als praktizierende Landwirte selbst vom Fach, münzten die Ruhstorfer Faschings-Regenten Rosi I. und Franz VI. kurzerhand strenge Brüsseler EU-Reglements humorvoll auf die Ruhstorfer Niederbayernhalle um, in der sämtliche "Cross Compliance"- Bestandsdichte- und Meldepflicht-Vorschriften - optimal erfüllt seien. Noch dazu, da "Herkunft und Abstammung" jedes Ballgastes per Eintritts-Markerl zweifelsfrei nachgewiesen werden könne. Vielfältige Tücken und Stärken eines "Gaudi-Computer" ließen die Gaudianer schließlich bei ihrer originell inszenierten Mitternachts-Show im wahrsten Sinne glänzend Revue passieren. Beim Ball auch gesichtet: Franz Hager (Bayerbach), Georg Krenn (Vilshofen) und Maria Silbereisen (Ruhstorf), Kreisbäuerin Centa Stadler, VlF-Bezirksvorsitzender Hans Koller, die VlF-Kreisvorsitzenden Johann Kobler und Wolfgang Schütz, stv. Bezirksvorsitzender Manfred Hamberger (Bayer. Jungbauernschaft), die Vorsitzenden Franz Bauer (Maschinenring Rotthalmünster/Kirchham), Thomas Riedl (Ring junger Landwirte Fürstenzell), Michael Schönmoser (Ring junger Landwirte Rotthalmünster) und Manfred Aue (Verbindung Höhere Landbauschule) sowie zahlreiche Ehemalige der Höheren Landbau-, Landwirtschafts- und Techniker-Schule Rotthalmünster samt Mitarbeitern des Amtes für Landwirtschaft und Forsten Passau-Rotthalmünster Forstdirektor Ludwig Geier und Landwirtschaftsoberrat Franz Erhard (VlF-Geschäftsführer und Ballmanager).

Vom Trachtler bis zur Horror-Figur: Alle feiern Fasching

Eine schaurig schöne Party feiern die Gaudianer in der Niederbayernhalle - 800 Brauchtums-Freunde sind beim 58. Gautrachtenball in Ruhstorf


Der Erfolg gibt den Gaudianern Recht: Die Halle ist voll.

Ruhstorf (kf). Zur zweiten Rocky-Horror-Night haben die Gaudianer am Freitag eingeladen. Mit Totenköpfen, Spinnweben und jeder Menge Kerzen verwandelten sie die Niederbayernhalle in einen schaurig-schönen Party-Saal. Für die musikalische Unterhaltung waren die Moskitos zuständig, die im passenden Grusel-Outfit die Tanzfläche füllten. In den Bandpausen überzeugten Teenie- und die Prinzengarde mit fetzigen Showtänzen. Höhepunkt des Abends war die Mitternachtsshow zum Thema www.gaudi.ok. Mehr schaurige Gestalten unter: www.pnp.de/diashow.

     

Vom Trachtler bis zur Horror-Figur - alles feiert Fasching

Schaurig-schöne Horror-Party

von Karsten Fuchs
Ruhstorf. Einen schaurig-schönen Partyabend gab es am Freitag in Ruhstorf zu erleben. Die Gaudianer luden zur zweiten Rocky-Horror-Night und verwandelten die Niederbayernhalle mit Totenköpfen, Spinnweben und jeder Menge Kerzen in einen gruseligen Party-Saal. Wer schon immer einmal Katzenhirn - von einem Zombie-Barkeeper serviert - trinken wollte, war an der mit Kronleuchtern geschmückten Bar genau richtig. Für die musikalische Unterhaltung waren die "Moskitos" zuständig, die im passenden Grusel-Outfit mit ihrer Party-Musik die Tanzfläche füllten. In den Bandpausen überzeugten die Teeny- und die Prinzengarde mit ihren fetzigen Showtänzen. Höhepunkt des Abends war dann die Mitternachtsshow zum Thema www.gaudi.ok, mit der das Publikum in die große weite Welt des Internets und die dort zu findenden Angebote entführt wurde. Fazit des Abends: Von einem Zombie erschreckt, von einem Moskito gestochen und von den Gaudianern bestens unterhalten. Mehr schaurige Gestalten unter: www.pnp.de/diashow.

Die Nacht der Tracht

Ruhstorf (nö). Die "Nacht der Tracht", das war eine wahre Pracht: 800 Brauchtumsfreunde feierten beim 58. Gautrachtenball den 75. Geburtstag des Dreiflüssegaus Passau. Die Ruhstorfer Niederbayernhalle ist mittlerweile lieb gewordene "Hoamat" für die Trachtler geworden. Die "Madl" in Samt, Seide und Brokat, die "Mannerleit" mit Loden-Janker, Lederbundhose und Haferlschuhen: Beim althergebrachten "Auftanz" - quasi der "Trachtler-Polonaise" - sorgte die Raßreuther Trachtenkapelle "d'Freudenseer" bereits zum Auftakt für einen vollen Tanzboden. Gaujugend-Vortänzer Gerhard Wimmer lenkte hunderte "Buam und Dirndl" von dies- und jenseits des Inns buchstäblich in geregelte Bahnen. "Die Ruhstorfer Atmosphäre gefällt uns Trachtlern", brachte Gauvorstand Eberhard Eder vom Hartkirchner Inntaler-Heimatverein seine Freude über den ausgezeichneten Besuch gegenüber der PNP auf den Punkt. Nach anfänglichen "Umzugs-Problemen" werde die Niederbayernhalle von den 45 Gauvereinen mit insgesamt 9500 Mitgliedern zwischenzeitlich "voll akzeptiert". Das sei zunächst wegen der großen räumlichen Ausdehnung des Dreiflüssegaues zwischen Haidmühle an der böhmischen und Ering an der Innviertler Grenze "keineswegs einfach" gewesen. Doch zum 75. Gau-Geburtstag sind sie alle gekommen - angefangen vom Trachtenverband Linz mit Obmann Günther Kräutler über den Oberösterreichischen Landesverband (Rudolf Doppermann), den Innviertler Trachtenverband (Franz Wiesenbauer), die Obernberger Volkstanzgruppe oder Trachtler-Delegationen aus Eggerding, Schardenberg und Taufkirchen a.d. Pram bis hin zum Bayerwaldgau samt stellvertretendem Vorsitzenden Josef Schiller oder dem Gautrachtenverband Niederbayern. "Dank und Anerkennung" für die tatkräftige Förderung des Brauchtums speziell im Nachwuchs-Bereich zollte Gauvorstand Eder bereits eingangs dem Ruhstorfer Bürgermeister Erich Hallhuber samt Gemeinderatsmitgliedern. Natürlich durfte auch die Polit-Prominenz nicht fehlen, die durch MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler (Passau), Bezirksrat Horst Wipplinger (Salzweg) und Kreisrätin Roswitha Nöbauer (Ruhstorf) vertreten war. "Unsere uralten, überlieferten Tänze dürfen nicht verloren gehen", beschrieb Ex-Volkstanzpfleger Adolf Möck ("d'Freudenseer") sein langjähriges "Tanzmeister-Engagement" - und dutzende Trachten-Paare gehorchten zu den Klängen der "Salzweger Tanzlmusi" aufs Wort. Zwiefacher, Boarischer, Schottischer, Mazurka und Halbwalzer: Auch ungeübte Tänzer wurden beim 58. Gautrachtenball in den Bann unverfälschten Brauchtums gezogen - und dies in der Altersstufe zwischen 14 und 84 Jahren, wie der volle "Tanzboden" bis weit nach Mitternacht eindrucksvoll bestätigte.

Warum junge Leute Trachtler werden

Bodenständige Volks- und trendige Pop-Musik: Für junge Leute "absolut kein Problem", sondern manchmal sogar ideale Ergänzung, versicherten Petra Behringer und Stefan Eggersdorfer (beide Haus i. Wald/Lkr. Freyung-Grafenau). Die 18-jährige Gymnasiastin (Passau-Freudenhain) und der 14-jährige Grafenauer Realschüler traten bereits als dreijährige Knirpse der Volkstanzgruppe ihres örtlichen Musik- und Heimatvereins bei - und haben es bis heute "keinen Tag bereut". Mit Klarinette und Posaune verstärken die Jung-Trachtler darüber hinaus die Hauser "Hofmark-Kapelle". Kameradschaft und Geselligkeit inmitten einer gewachsenen Dorfgemeinschaft sind für das flotte Tanzpaar "in" - gleichermaßen aber auch zünftige Faschingsbälle oder flippige "Disco-Nights" mit "melodisch schönen Hits". Stampfender "Techno-Sound" ist hingegen "mega-out", erklärten die überzeugten Trachtler - und tanzten gleich darauf wieder einen echten "Boarischen".


Lieben Volks- und Popmusik: Petra Behringer (18) und Stefan Eggersdorfer (14) beim Trachtlerball.


Mit dem Gautrachtenball wird das Jubiläumsjahr des Dreiflüssegaus Passau eröffnet. Zur großen Gästeschar zählen Gauvorstand Eberhard Eder (r.), dessen Stellvertreter Walter Weiß (4.v.r.), MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler (3.v.r.), Ruhstorfs Bürgermeister Erich Hallhuber (6.v.r.), Bezirksrat Horst Wipplinger (5.v.r.) sowie der Innviertler Trachtenverbands-Obmann Franz Wiesenbauer (5.v.l.).


Pflege und Erhalt unverfälschten Brauchtums: Bis Mitternacht füllen hunderte Trachtler zu den Klängen bodenständiger Volksmusik den riesigen Tanzboden in der Ruhstorfer Niederbayernhalle.

Die Trachtler feiern 75 Jahre Dreiflüssegau


Bis in den Morgen tanzten hunderte Trachtler zwischen 14 und 84 Jahren. (Foto: Nöbauer)
Ruhstorf (nö). Vom "Hirtamadl" über den "Rehbacher Plattler" bis zur "Innviertler Landler-Roas": 800 Brauchtumsfreunde haben das Jubiläumsprogramm "75 Jahre Dreiflüssegau Passau" in der Ruhstorfer Niederbayernhalle mit einer "Nacht der Tracht" eröffnet. Zu den Klängen der Raßreuther Trachtenkapelle "d'Freudenseer" und der Salzweger "Tanzlmusi" füllten Trachtler zwischen 14 und 84 Jahren bis weit nach Mitternacht den riesigen Tanzboden. Unter den tanzfreudigen Gästen waren auch Vertreter des Bayerwald- und Niederbayern-Gaues sowie Trachtler aus Oberösterreich.

Gaudianer begeistern schon 3000 Gäste



Ruhstorf (nö). So viele Gäste hätten die ohnehin stets optimistischen Gaudianer selbst in ihren kühnsten Träumen nicht erwartet: Innerhalb der ersten beiden Wochenenden strömten schon über 3000 Besucher nach Ruhstorf, um in der Niederbayernhalle mitzufeiern. Festlich, fetzig, trachtlerisch: Mit Hofball, Rocky-Horror-Night und Gautrachtenball habe man unter Beweis gestellt, dass die Devise des Ruhstorfer Faschings "Immer ein Erlebnis" voll zutrifft, so Präsident Jürgen Marks in einer ersten Zwischenbilanz. Das große Publikumsinteresse bewertete Jürgen Marks in seinem zweiten Amtsjahr als "hart erarbeitetes Resultat" monatelanger Vorbereitungs- und Probenphasen von nahezu einer ganzen Hundertschaft engagierter Show-Amateure. "Gut angekommen" ist nach Überzeugung des Gaudianerchefs auch das diesjährige Motto "www.gaudi.okay - Karneval im Internet-Cafe", das zahllose Maschkera zu phantasievollen Kostümen animiere. Und es geht weiter: "Da gemma hi - zur Gaudianer-Schlager-Nostalgie" lautet das Thema am Samstag, 3. Februar. Zum zweiten Mal findet dieses große Maskenfest im Stil der siebziger Jahre für alle Gäste "über 30 - und darunter" statt. Es spielen "Ali & the brand new Cadillacs", eine Band, die schon zig-tausend Gästen beim Ruhpoldinger Biathlon-Weltcup-Spektakel gehörig einheizte und bei der letzten Meisterschaftsfeier des FC Bayern München mit Ohrwürmern aus den 60er und 70er Jahren gehörig Dampf machte. Der Kartenvorverkauf bei Tabak Huber-Reuter, Tel. 08531/31204, hat bereits begonnen. In bestechender Form präsentieren sich natürlich auch die zwölf "Teeny Showgirls" (Bild). Auf das Kommando von Majorin Anna Hoffmann hören heuer Lisa Schedina, Christina Gruber (beide Ruhstorf), Stefanie Schönhofer (Blumenau), Stefanie Probst (Karpfham), Anna Wagner (Mittich), Katrin Geppert (Hartkirchen), Franziska Sickinger (Bibing), Magdalena Neiß (Gadham), Lisa Waldpaintner sowie Christina und Eva Schütz (jeweils Hafering). Betreut wird die reizende Gruppe von Stefanie Lustinger sowie Julia Silbereisen. Für die nötige tänzerische Inspiration sorgt Gardetrainerin Rita Silbereisen. Drei Stunden "beschwingter Gaudianer-Unterhaltung bei angenehmer Lautstärke" kündigte Elferratsvorsitzender Michael Hisch senior schließlich zum 33. Seniorenball am Sonntag, 4. Februar, um 14 Uhr dem Publikum "60plus" an, das dabei zu vertrauten Klängen der Rottaler Spitzenband "Hurricanes" ausgiebig das Tanzbein schwingen könne. Karten-Bestellungen von Senioren-Gruppen, Altenclubs, Pflegediensten und weiteren sozialen Institutionen nimmt ausschließlich Therese Feilhuber (Tel. 08531/32454) entgegen. Ansonsten gibt es Karten auch an der Tageskasse der Niederbayernhalle ab 12.30 Uhr. Foto: nö

Fasching der Kleinen: Großer Auftritt für Cowboys und Prinzessinnen

Sulzbach
Ein ganzer Saal voll mit rosa gekleideten Prinzessinnen: Das war das erste, was Besucher des Kinderfaschings der Ruhstorfer Frauen-Union in der Mehrzweckhalle in Sulzbach erblickten. Das Prinzessinnen-Outfit war der absolute Favorit bei den etwa 140 jungen Faschingsgästen. Zwischen den Prinzessinnen und ihren Eltern tummelten sich vereinzelt Polizisten, Indianer oder auch Clowns wie die siebenjährige Celine. "Meine Mama hatte die Idee für die Verkleidung", sagte sie. Die auffälligste Prinzessin war natürlich Faschingsprinzessin Sarah, die mit ihrem Prinzen Samuel eine Ansprache hielt. Danach drehten sich die beiden im Walzertakt. Auch die Garden machten eine gute Figur. Die jüngsten Gardemädchen beteiligten sich danach begeistert an den Spielen, Tanzrunden und Showdarbietungen.


Unter den kritischen Blicken der vielen Prinzessinnen meistern Sarah und Samuel den Prinzenwalzer in Sulzbach bravourös.

     
Fasching ist, wenn Prinzessinnen mit Elfen tanzen: Sophie und Sophie in Sulzbach.
                      
Gaudianer-Garde ist fit für den Hofball




Ruhstorf (nö). "www.gaudi.okay - Ruhstorf feiert Fasching im Internett-Cafe": Auch im Zeitalter modernster Kommunikations-Technik sind während der fünften Jahreszeit Humor und Frohsinn in der Niederbayernhalle angesagt. Den Auftakt bildet am Samstag, 13. Januar, der 40. Hofball der Gaudianer. Ein Blick zurück: 184 Plätze umfasste der Sitzplan des Premieren-Hofballs vom 19. Januar 1968 im Fischersaal. Und trotzdem blieben noch 20 Plätze leer, als die Pockinger Blaskapelle Roth die Faschingsgesellschaften Hartkirchen, Pocking und Narrsavia Passau samt erstmals öffentlich in Erscheinung getretenem Gaudianer-Hofstaat aufs Podium geleiteten - mit dem "Narrhalla-Klatschmarsch". Bereits ein Jahr später platzte der Fischersaal aus allen Nähten und die Idee einer repräsentativen Veranstaltungsstätte war geboren: Architekt Hans Würmseher machte in Kooperation mit Gründungs-Präsident Karl Pinzinger, Fabrikant Günther Loher und Bürgermeister Alexander Spreuer Nägel mit Köpfen: Schon 1971 wurde die Niederbayernhalle eingeweiht - gleichzeitig auch der Start einer Erfolgsgeschichte der Gaudianer. Die Gegenwart: Mit Gardetänzen, fetzigen Showeinlagen sowie einer stilechten Dekoration starten die Gaudianer beim 40. Hofball per Maus-Klick ins PC-Zeitalter. "Wofür wir weder kostspielige Investitionen noch mühevolle Vorbereitungen gescheut haben", wie Präsident Jürgen Marks auf der letzten Elferratssitzung betonte. Mit der "Transatlantic-Showband" sorge eine Tanzkapelle der Spitzenklasse für den guten Ton, den gleichermaßen das Sinfonische Blasorchester Bad Griesbach bei der Inthronisation des 40. Gaudianer-Prinzenpaares Rosi I. und Franz VI. garantiere. Trotz erheblicher Kartennachfrage für die 1112 Hofballplätze vermeldete Elferrats-Vorsitzender Michael Hisch senior noch genügend freie Tischgruppen für zwölf Personen im Vorverkauf bei Tabak Reuter-Huber (Tel. 08531/31204). Als ideale Mischung aus routinierten Ballerinas und talentierten Balletteusen charakterisierten die Betreuerinnen Ramona Gnensch, Momo Leupold und Ex-Majorin Steffi Lang (Choreographin Gardetanz) das temperamentvolle Ruhstorfer Prinzen-"Korps". Die Gaudianer-"Ballerinas" im Jubiläums-Jahr (Foto hinten v.l.): Heidi Bräunig, Stefanie Antesberger, Kathrin Graml, Sabine Butzenberger, Sabrina Winkler, Carina Ramesberger. Mitte: Anschi Hösl, Heike Stögbauer, Katharina Szabados, Ilona Hofbauer, Sonja Lehner. Vorne: Anna Gimpl, Elfi Schöberl (Choreographin Showtanz), Majorin Sabine Lindinger, Steffi Gimpl, Julia Priller und Sabrina Liebl.

Rentnerband zimmert die Internet-Gaudi

Senioren-Truppe baut die Faschingskulissen - Kartenverkauf für den Hofball startet am Samstag



Präsident Jürgen Marks, Rentnerband-Capo Helmut Maierhofer, Bürgermeister Erich Hallhuber, Designer Michael Worm und Elferratsvorsitzender Mike Hisch. (Foto: Jörg Schlegel)

Ruhstorf (nö). Sie konstruierten eine "Traumfabrik", meisterten das "Abenteuer Amerika" - und verleihen gegenwärtig einer zünftigen "Internet-Gaudi" Konturen: Die zwölf Oldies der Ruhstorfer Rentnerband. Beim Hofball erwarten tausende Maschkera einmal mehr in der Niederbayernhalle perfekte Bühnenkulissen. "Erst harte Arbeit - dann um so größer das Vergnügen" lautet bereits seit Jahrzehnten während der Vorweihnachtszeit ein ungeschriebenes Gaudianer-Gesetz. Mit dem 40. Hofball startet die Ruhstorfer Faschingsgesellschaft am Samstag, 13. Januar, in die tollen Tage. Und dafür lässt die Ruhstorfer Rentnerband schon seit Wochen die Handkreissäge kreischen und Hobelspäne fliegen. Insgesamt fast tausend Arbeitsstunden leisten die pensionierten Spezialisten, die trotz Rentenalters durch den Ruhstorfer Fasching im Herzen jung geblieben sind. Mit ihrem Chef-Ingenieur Helmut Meierhofer erstellen die Meister ihrer Zunft eine detailgetreu vermaßte Rohbau-Szenerie, die schließlich von Diplom-Designer Michael Worm (München/zugleich Entwurf) sowie Illusions-Maler Rudi Sommer (Reutern) den letzten künstlerischen Schliff erhält. Grund zum Feiern hatten zwischendurch zwei Gaudianer-Urgesteine: Sowohl Ehrenpräsident Karl Pinzinger als auch Ehren-Elferrat Theo Gimpl wurden 70 Jahre alt. Bei den Festivitäten deklarierte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner - 1970 selbst Ruhstorfer Faschingsprinz - seinen "Präsidentschafts-Kollegen" Pinzinger als "unverwechselbares Naturdenkmal in Form einer gestandenen Eiche", die dem "weitum einmaligen Ruhstorfer Fasching feste Wurzeln" verliehen habe. Pinzingers Amtsnachfolger Jürgen Marks würdigte Ex-Schatzmeister Gimpl als "Meister schwarzer Zahlen". Eine glanzvolle Faschings-Premiere versprach Elferratsvorsitzender Michael Hisch senior. Beim Hofball locken die europäische Spitzentanzkapelle "Transatlantic-Orchestra", perfekte Gardetänze sowie eine spektakuläre Mitternachts-Revue. Nach dem großartigen Vorjahreserfolg werde die Inthronisation des 40. Ruhstorfer Prinzenpaares Rosi I. (Brummer) und Franz IV. (Ranzinger) erneut vom Sinfonischen Blasorchester Bad Griesbach schwungvoll umrahmt.

- Der Karten-Vorverkauf für die 1112 Hofball-Plätze, die in geschlossenen Tischgruppen für jeweils zwölf Personen mit bester Sichtmöglichkeit angeordnet sind, beginnt am Samstag, 23. Dezember, um 7.30 Uhr bei Tabak Huber-Reuter (Tel. 08531/31204).
DIE GAUDIANER RUHSTORF
Die fünfte Jahreszeit ist da: Am Samstag, pünktlich um 11.11 Uhr stellten die Faschings- gesellschaften der Region ihre Regenten und das Motto ihrer Saison vor.

www.gaudi.okay - unter diesem Motto feiern die Ruhstorfer Gaudianer. 250 Mitglieder, Freunde und Gäste der Gaudianer verfolgten im Würmseher-Erlebnisstadl per Handy mit, wie Faschingsprinz Franz VI. von seinen Loher-Einsätzen quasi in letzter Sekunde auf einem uralten "John-Deere-Traktor" antuckerte - ein Kinder-Fahrzeug mit Fußantrieb, das bereits vor 20 Jahren Prinzessin Rosi I. im elterlichen Hof als Spielzeug diente. Große Überraschung auch bei den Kleinen: Nicht einmal Präsident Jürgen Marks wusste, dass sein Enkel Samuel, dessen Eltern Bianca und Günther Wimmer selbst 1994 Ruhstorfs Prinzenpaar waren, jetzt das Zepter schwingen wird. Bürgermeister Erich Hallhuber kreierte für das Gaudianer-Motto "o.k." eine neue Wortbedeutung - nämlich "ohne Kohle".
Rosi I. und Franz VI.

Rosemarie Brummer (22) und Franz Ranzinger junior (23)
Beruf?
Sie: Bankkauffrau und praktizierende Bauerstochter. Er: globaler Service-Monteur und lokaler Agrar-Ökonom (Landschaftspflege).
Hobbys?
Sie: Freund Franz. Er: Schützenverein Hader, Feuerwehr Hütting, Quad fahren.
Seit wann sind Sie im Faschingsverein engagiert?
Sie: Seit 2002. Zwei Jahre Prinzengarde, später Talkmasterin in der Mitternachtsrevue. Er: Einige Jahre aktiver "Hadrianer".
Sind Sie im richtigen Leben ein Paar?
Ja - seit 6 Jahren.
Wollten Sie schon immer Prinz/Prinzessin werden?
Sie: Ich wurde bereits als Prinzessin geboren. Er: Eigentlich ja.
Wie kamen Sie zu Ihrem Amt?
Sie: Beim Gaudianer-Stammtisch am Karpfhamer Fest. Er: Aus Liebe zur Prinzessin.
Ihre Lieblingsspeise?
Sie: Kinderschokolade Er: Rahmschwammerl.
Lieblingsgetränk?
Sie: ACE (Asbach, Cola, Eis) Er: Rüscherl
Lieblingsfarbe?
Sie: Kombination muss stimmen. Er: Je nach Stimmung.
Lieblingsmusik?
Sie: Rock und alte, deutsche "Schinken". Er: Rock und Pop.
Lieblingsfilm?
Sie: Harry und Sally Er: Der Schuh des Manitu
Lieblingsbuch?
Sie: Mondkalender; Er: PNP (weltweit per Internet).

Prinz tuckert auf den letzten Drücker an


Ruhstorfer stellen Franz VI. und Rosi I. vor - Kinderprinzenpaar überrascht selbst den Präsidenten
Ruhstorf (nö). Die fünfte Jahreszeit ist da: Am Samstag, pünktlich um 11.11 Uhr, stellte auch die Ruhstorfer Faschingsgesellschaft ihre Regenten und das Motto ihrer Saison vor. www.gaudi.okay - unter diesem Motto feiern die Gaudianer. 250 Mitglieder, Freunde und Gäste verfolgten im Würmseher-Erlebnisstadl per Handy mit, wie Faschingsprinz Franz VI. von seinen Loher-Einsätzen quasi in letzter Sekunde auf einem uralten "John-Deere-Traktor" antuckerte - ein Kinder-Fahrzeug mit Fußantrieb, das bereits vor 20 Jahren seiner Prinzessin, Rosi I. , im elterlichen Hof als Spielzeug diente. Große Überraschung auch bei den Kleinen: Nicht einmal Präsident Jürgen Marks wusste, dass sein Enkel Samuel, dessen Eltern Bianca und Günther Wimmer selbst 1994 Ruhstorfs Prinzenpaar waren, jetzt das Zepter schwingen wird. Ihm zur Seite steht Nachwuchs-Prinzessin Sarah Liebl. Bürgermeister Erich Hallhuber kreierte für das Gaudianer-Motto "o.k." eine neue Wortbedeutung - nämlich "ohne Kohle".

11.11., 11. 11 Uhr: Wie und wo der Fasching in der Region begrüßt wird

RUHSTORF

Darauf wartet schon ganz Ruhstorf: Pünktlich zur Karnevalsminute lüftet Gaudianer-Präsident Jürgen Marks am morgigen Samstag das Rätsel um die neuen Regenten und das Motto zur Saison. Kräftig gefeiert wird die Premiere für die "närrischen Tage" direkt an den "Gestaden der Rott", im Würmseher-Stadel, wo Mitglieder, Freunde und Gönner der Gaudianer bei kesselfrischen Weißwürsten mit Fassbier auf das Gelingen der fünften Jahreszeit anstoßen werden. Die musikalische Umrahmung obliegt am Nachmittag dem Stimmungs-Duo "de Zwoa". Große Spannung liegt natürlich wieder auf der Bekanntgabe des Ruhstorfer Prinzenpaares, dessen Identität selbst Insidern bisher völlig unbekannt ist. Man weiß nur: Es ist das 40. Prinzenpaar der Gaudianer. Gleiches gilt natürlich auch für das offizielle Faschingsmotto sowie für die prächtige Hallendekoration, die heuer erneut von wahren Meistern ihres Faches stammt. Fortgesetzt wird das Programm am späteren Nachmittag mit einer "Dämmerschoppen-Party" mit Vorstellung der Garden. nö

Gaudianer stellen die Weichen für den Fasching

Mitgliederversammlung der Ruhstorfer Narren - Vorstandschaft im Amt bestätigt - 40. Hofball findet am 13. Januar statt



Ein Geschenk bekommt Präsident Jürgen Marks (3.v.l.) von (v.l.) Elferratsvorsitzendem Michael Hisch, zweite Bürgermeisterin Maria Silbereisen, Gardemajorin Sabine Lindinger, Ehrenpräsident Karl Pinzinger, Schatzmeister Christian Wenzl und Schriftführer Robert Schweikl. (Foto: Nöbauer)

Ruhstorf (nö). Die Weichen für die Faschingssaison in Ruhstorf sind gestellt: Neben Gaudianer-Präsident Jürgen Marks wurden sämtliche Präsidiums- und Elferratsmitglieder in ihren Führungsämtern bestätigt. Das Glanzlicht der Saison wird der Hofball am 13. Januar. Zur Mitgliederversammlung ins Hotel Mathäser waren auch die Ehrenmitglieder Theo Gimpl und Hans Nöbauer, Gaudianer-Senior Richard Gstöttl und Kreisrätin Roswitha Nöbauer gekommen. Zweite Bürgermeisterin Maria Silbereisen war voll des Lobes für den Hofball, der diesmal zum 40. Mal stattfinden wird: "Die bemerkenswerte Erfolgstendenz der Ruhstorfer Faschingsgesellschaft bereits über vier Dekaden hinweg hielt auch im Jahr eins nach Pinzinger ungebrochen an", bündelte Maria Silbereisen häufig gehörte Kommentare der Ballbesucher. Mit seiner "tollen Karnevals-Truppe" habe Präsident Jürgen Marks das außergewöhnliche Erfolgserbe des legendären Ehrenvorsitzenden Karl Pinzinger nicht nur gewahrt, sondern "kreativ vermehrt", betonte Maria Silbereisen unter dem Beifall zahlreicher Mitglieder. "Die Gaudianer bilden Ruhstorfs glanzvollstes gesellschaftliches Aushängeschild und gelten in ganz Ostbayern als Garanten unbeschwerten Faschingsvergnügens", lobte die zweite Bürgermeisterin. Diese "Spitzenqualität im Showgeschäft" fordert aber laut Präsident Jürgen Marks ihren Preis. Finanziell schlagen die Kosten für Spitzenkapellen, Hallendekorationen und Bühnengarderoben ganz erheblich zu Buche. Doch eine Hundertschaft der gegenwärtig knapp 400 Vereinsmitglieder arbeitet zum Nulltarif, um das Ereignis auf die Beine zu stellen. Beifall erntete dafür speziell die Rentnerband. "Ostbayerns größtes Faschingsregiment ist für die Jubiläumssaison bestens gerüstet", verkündete Jürgen Marks. Die Vorbereitungen für die Saison sind schon weit gediehen. Rund 60 Mädchen tanzen diesmal in den Ruhstorfer Garden. Beim 40. Hofball sorgt die Mini-Bigband "Transatlantic" mit Sängerin Cherie Claire ebenso für den guten Ton wie das Sinfonische Blasorchester Bad Griesbach (Inthronisation).

ERGEBNIS DER WAHLEN
Präsident: Jürgen Marks. Elferratsvorsitzender: Michael Hisch senior (Stellvertreter Michael Hisch junior). Schriftführer: Robert Schweikl (Claudia Haslreiter). Schatzmeister: Christian Wenzl (Birgit Himmelsdorfer). Werbemeister: Thomas Silbereisen (Josef Meier). Zeremonienmeister: Thomas Graml (Josef Feldl). Marketender: Bruno Sedleczki (Georg Winklhofer). Hofmaler: Franz Silbereisen (Max Steinleitner). Gardemeister: Michael Winklhofer (Ramona Gnensch). Büttenmeister: Franz Himmelsdorfer (Michael Lindinger). Musikmeister: Stefan Silbereisen (Daniel Winklhofer). Ordonancier: Georg Brunner (Markus Silbereisen). Ordensmeister: Bernhard Haslreiter (Andreas Silbereisen). Kassenrevisoren: Alfons Blüml und Konrad Baumgartner.

 




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