2009 - Gaudianer e. V.

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2009

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Am gestrigen 11.11. um 11.11 Uhr hat sie begonnen, die närrische Zeit. Und traditionell wurden dabei in Ruhstorf die Prinzenpaare vorgestellt.
Das sind die Hoheiten des Faschings



RUHSTORF
„Bei der Dame hier vorne fehlt ein Bier!“ Gaudianer-Präsident Jürgen Marks hatte es gut gemeint - war aber auf verlorenem Posten. „Jetzt hamma keine Zeit“, kam da nur vom Thekenpersonal zurück. Denn die Vorstellung des Prinzenpaares stand im Würmseher-Stadel unmittelbar bevor. Und sogleich löste sich die Spannung: Die Auserwählten heißen Claus Pinzinger und Imogen Eder. Sie, 30 Jahre, Physiotherapeutin aus Rotthalmünster, war lange Gardemädchen. Und er, der 36-jährige Autoverkäufer, ist in Ruhstorf kein Unbekannter: Seit über 20 Jahren aktiv bei den Gaudianern, kein Wunder bei dem Vater: Karl Pinzinger war 40 Jahre Präsident der Gaudianer. Und trotzdem war er bis zum Schluss ahnungslos, dementsprechend erstaunt. „Mein Haus betrittst du nicht mehr“, scherzte er mit dem Sohn Prinz Claus I. Das diesjährige Motto: „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“. So könne der Fasching ja nur ein Erfolg werden, da waren sich Elferratsvorsitzender Michael Hisch und Bürgermeister Erich Hallhuber einig. Das Prinzenpaar ist auch im echten Leben ein Paar und freut sich auf das, was auf sie zukommt: „Wir versprechen euch, dass wir Vollgas geben.“ Bürgermeister Erich Hallhuber enthüllte das Modell für das Bühnenbild, das Besonderheiten birgt. Wie immer ein Produkt der Fantasie von Bühnenbildner Michael Worm: Es wird ein schaukelndes Schiff geben, eine „Bühne auf der Bühne“, einen hinter Tanzstangen versteckten Nachtclub sowie ein Leuchtturm, der am anderen Saalende stehen soll. Die Rentnerband und er werden das hinkriegen, versicherte er. Für tosenden Applaus sorgte das Kinderprinzenpaar. Die Karpfhamer Magdalena Stranzinger und Maximilian Pilsl, beide acht Jahre. Sie stellten sich selbstbewusst mit einem Gstanzl zur Melodie von „Da drom auf’m Bergal“ vor, das zum Mitsingen animierte und auch inhaltlich für ein paar Lacher sorgte. Dass es für sie was ganz besonderes war, als sie am 24. September gefragt wurde, ob sie Prinzenpaar sein wollen, sieht man Imogen an. „Als Gardemädchen träumt man immer davon“, schwärmt sie. Jetzt kommt einiges auf sie und ihren Prinzen zu. „Wir wünschen uns einen zünftigen Fasching“, geben sie zu Protokoll.



Dienstag: Es ist Faschingsauftakt, die Kollegen schwärmen aus, um in den Hochburgen Rotthalmünster, Ruhstorf und Pocking die Prinzenpaare kennenzulernen. In Ruhstorf entdecken wir eine Faschings-Großfamilie: Die Großeltern waren schon Prinzenpaar, deren Tochter Gardechefin und auch für deren Tochter ist der Fasching das Größte. Die Rede ist von der Familie Nöbauer. „Ja, mir san mit’m Radl da“ - so lautete 1972 das Ruhstorfer Faschingsmotto für die 5. Gaudianer-Regenten Roswitha und Hans Nöbauer. Ab den 90er Jahren tanzte Tochter Stefanie Stranzinger (M.) nicht nur in der Prinzengarde, sondern choreographiert, trainiert und organisiert seit rund zehn Jahren die „Gaudianer-Hitkids“. Diese wiederum hat Papa Hans damals ins Leben gerufen. Die 3. Gaudianer-Generation repräsentiert seit Dienstag Magdalena Stranzinger (8) als erste „singende Kinderprinzessin“ - natürlich auf dem Akkordeon begleitet vom Opa.

Faschings-Premiere: Erster „Markt-Hofball“ Am 10. Januar „Gala-Fest“ - Hallhuber: „Ruhstorfer Fasching ein Qualitätsbegriff“ - Vorstandsteam bestätigt


Prinzenpaar nimmt Abschied: Für eine glanzvolle Amtszeit der Gaudianer-Regenten Christine I. (Schwarzmeier/Aidenbach) und Andi III. (Silbereisen/Pillham/Bildmitte) lassen (v.l.) Schriftführer Christian Wenzl, Bürgermeister Erich Hallhuber und Präsident Jürgen Marks sowie (v.r.) Elferratsvorsitzender Michael Hisch und Schatzmeisterin Birgit Himmelsdorfer Blumen sprechen. (Foto: Nöbauer)

Ruhstorf. In genau drei Wochen avanciert Ruhstorf zur jüngsten Marktgemeinde Bayerns. Dieser eher formellen Erhebungs-Zeremonie durch Innenminister Joachim Herrmann setzen die Gaudianer eine festliche Faschings-Premiere drauf: Am Samstag, 10. Januar, steigt der erste Ruhstorfer „Markt-Hofball“ in der Niederbayernhalle - Show-Attraktionen inklusive. „Mit vielen glanzvollen Abendveranstaltungen, Gardetreffen, Kindernachmittagen und Seniorenbällen gilt Ruhstorf schon seit fast zwei Generationen für mittlerweile bereits hunderttausende Maschkera ganz Ostbayerns während der tollen Tage als geselliger Marktplatz der Heiterkeit“, widmete Gaudianer-Präsident Jürgen Marks den kommunalen Ehrentitel auch auf die Ruhstorfer „Faschings-Szenerie“ um. Als Meilenstein nannte Marks diesbezüglich die Errichtung der Niederbayernhalle vor knapp vier Jahrzehnten - nicht zuletzt eine „Gemeinschaftsinitiative“ von Ehrenpräsident Karl Pinzinger sowie Elferratsvorsitzendem Hans Würmseher als planendem Architekten.

Viele ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz

Allerdings: „Spitzenqualität im Showgeschäft hat heute ihren Preis - im doppelten Sinn. Erfordern nämlich einerseits attraktive Spitzen-Kapellen, malerische Dekorations-Landschaften und farbenfrohe Auftritts-Garderoben hohe Investitionen, so bringen andernteils über hundert Mitwirkende vor und hinter der Bühne monatelang persönliches Engagement und kreative Ideen zum absoluten Nulltarif ein“, verriet Präsident Marks ein wichtiges Erfolgsgeheimnis. „Der Ruhstorfer Fasching gilt alljährlich bei tausenden Gästen jeder Altersschicht als Qualitätsbegriff für erstklassige Unterhaltung“, brachte Bürgermeister Erich Hallhuber - selbst Vereinsmitglied - vielfältige positive Kommentare auf den Punkt: Darüber hinaus bildeten die Gaudianer quasi ein gesellschaftliches Aushängeschild für die künftige Marktgemeinde, wie Hallhuber betonte. „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, gab Präsident Jürgen Marks bei der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung, der im Hotel „Mathäser“ auch Ehrenpräsident Karl Pinzinger, Kreisrätin Roswitha Nöbauer, die Ehren-Räte Theo Gimpl, Fredy Probsteder und Hans Nöbauer, Niederbayerns Schwimmsport-Präsident Franz-Josef Cecekta sowie die Rentnerband-Manager Helmut Meierhofer und Helmut Giosele beiwohnten, die künftige Marschrichtung vor. Für ihr scheidendes Prinzenpaar Christine I. (Schwarzmeier/Aidenbach) und Andi III. (Silbereisen/Pillham) ließen die Gaudianer schließlich als Dank Blumen sprechen.

DAS GAUDIANER-TEAM
Für ihren ersten „Markt-Fasching“ verteilten die Gaudianer bei den Neuwahlen Aufgabenbereiche auf zahlreiche Schultern, wobei sämtliche Präsidiums- und Elferratsmitglieder das einmütige Vertrauen der Mitglieder erhielten. Präsident Jürgen Marks, Elferratsvorsitzender Michael Hisch senior (Stellvertreter Michael Hisch junior), Schriftführer Christian Wenzl (Claudia Haslreiter), Schatzmeisterin Birgit Himmelsdorfer (Andi Silbereisen), Werbemeister Bernhard Zöls (Josef Meier), Zeremonienmeister Thomas Graml (Franz Danner), Zugorganisator Gerhard Kubitschek (Matthias Graml), Marketender Bruno Sedleczki (Georg Winklhofer), Hofmaler Michael Lindinger (Max Steinleitner), Gardemeister Michael Winklhofer (Rosi Brummer), Büttenmeister Franz Himmelsdorfer (Armin Stranzinger), Musikmeister Stefan Silbereisen (Daniel Winklhofer), Ordonancier Markus Silbereisen (Florian Leupold), Ordensmeister Bernhard Haslreiter (Franz Ranzinger). - nö

Gaudianer glänzen auf der sündigen Meile


Hofball mit 1170 Besuchern ausverkauft - Aufwendiges Programm und
Spitzenband

Von Regina Ehm-Klier
Ruhstorf. Leger gibt’s hier nicht, bei der Kleidung. Abendgarderobe ist Pflicht beim Hofball in Ruhstorf. Die Gäste haben sich’s von Jahr zu Jahr mehr auferlegt, sich in feiner Abendrobe zu präsentieren. Edel ist in. Und zwar quer durch die Generationen. Und das macht Spaß. Leger darf aber natürlich die Stimmung sein. Oder, getreu dem diesjährigen Motto der Gaudianer „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“, durchaus auch verrucht. So feierten die Gaudianer und ihre Gäste am Samstag wieder einmal eine rauschende Ballnacht, die 42. übrigens. Kein Jubiläum, dafür war es der erste Hofball im jungen Markt. Es ist eine Veranstaltung, die einen ausgezeichneten Ruf genießt. „Einer der beliebtesten Bälle Passaus“, komplimentierte Jürgen Dupper, Oberbürgermeister der Dreiflüssestadt und zusammen mit seiner Frau Uschi - sie ist Lehrerin in Ruhstorf - Stammgast auf dem Hofball. Landrat Franz Meyer, auch er immer zusammen mit Frau Rosemarie dabei, sieht’s und hört’s gerne, wenn sich die Städter im Landkreis so wohl fühlen. So konnte er nur herzlich gratulieren zu diesem gesellschaftlichen Ereignis. Und dazu war die Niederbayernhalle - eigentlich ein schlichtes 70-er-Jahre-Bauwerk - wieder liebevoll herausgeputzt worden. Diesmal dominierte mottogetreu Rot die Dekoration. Und als der Vorhang das Bühnenbild freigab, staunten die Besucher nicht schlecht, was die Rentnerband unter der Leitung von Bühnenbildner Michael Worm gezaubert hatte: Da verriet eine „Piepshow“, was sich hier bald tun wird, es gab eine „Saubärbar“, es schaukelte ein Ozeandampfer, später tat sich noch eine schummrige Bar auf, gab es Feuer- und Lichtershow. Doch zunächst spielte zum Empfang der Gäste das Sinfonische Blasorchester des Landkreises unter der Leitung von Hans Killingseder stil- und schwungvoll auf. Und jede Dame erhielt am Eingang eine Rose - die Gaudianer zeigten sich als glänzende Gastgeber. Den ganzen Abend hindurch. Sie präsentierten sich - aber angenehm wohl dosiert. Schließlich sollte genügend Zeit für Tanz und Unterhaltung sein. Und wenn die Gastgeber dann die Bühne mit Leben erfüllen, dann dürfen sie sich der Aufmerksamkeit und der Begeisterung des Publikums sicher sein: beim Gardemarsch der feschen Prinzen- und Teenygarde ebenso wie bei deren Showtanz. Bei der Mitternachtsshow sowieso. Ein flottes Programm, ansprechende Unterhaltung, eine Spitzenband - das alles zusammen ergibt das Erfolgsrezept der Gaudianer, mutmaßte Jürgen Marks, der Präsident, als er regiegetreu und glücklich über den Andrang den Hofball eröffnete. Ausverkauft ist eine Halle schnell - es kommt auf die Bestuhlung an. Wenn sich allerdings wie am Samstag 1170 Menschen in der Niederbayernhalle tummeln, dann darf tatsächlich von „ausverkauft“ gesprochen werden. Jürgen Marks freute sich über „so viele Gäste wie noch nie beim Hofball.“ Wie gesagt, das Programm ist straff. Nur wenige Besucher werden namentlich begrüßt und das sind Pfarrer Andreas Artinger, Hausherr Bürgermeister Erich Hallhuber und Landrat Franz Meyer. Die persönliche Ehrung von Freunden und Gönnern nehmen die Gaudianer grundsätzlich im Laufe des Abends in den Tanzpausen vor. 42 Damen und Herren wurden am Samstag auf die Bühne gebeten, wo sie mit einem Orden und einem Küsschen von Prinzessin Imogen I. oder ihrem Prinzen Claus I. bedacht wurden - beide glänzten übrigens im wahrsten Sinne des Wortes in goldenen Kostümen. Mit der Tanzband „Transatlantic“ aus Hamburg hatten die Veranstalter einmal mehr eine ausgezeichnete Wahl getroffen. Das fand auch das Publikum: Die Tanzfläche war immer voll, die Tänzer konnten vom Slow Walz bis zum Cha Cha ihr ganzes Repertoire zeigen. Bis kurz nach Mitternacht. Dann war es Zeit für die mit Spannung erwartete Mitternachtsshow, die erstmals auch auf zwei Leinwände rechts und links von der Bühne übertragen wurde. Ein Service für die Gäste im hinteren Teil des großen Saals. Alle zusammen erlebten 35 Minuten volles Programm, aufwendige Kostüme, lustige Einlagen, verwegene Tänze. Und, auch das war unübersehbar, unendlich viel Spaß der Agierenden. Dieser gemeinsame Spaß am Fasching, egal ob auf oder hinter der Bühne, der Zusammenhalt innerhalb der Gaudianer-Truppe - auch das mag ein Beitrag zum großen Erfolg des Hofballs sein. Vielleicht sogar der größte. Und so war es einmal mehr eine rauschende Ballnacht für die Besucher - und ein glänzender Auftritt der Gaudianer selbst auf der sündigen Meile.

ORDEN FÜR EHRENGÄSTE

Pfarrer Andreas Artinger, Bürgermeister Erich Hallhuber, die gesamte Rentnerband mit Ehrenpräsident Karl Pinzinger, Bauernpräsident Gerd Sonnleitner, Landrat Franz Meyer, die Landtagsabgeordneten Walter Taubeneder und Bernhard Roos, OB Jürgen Dupper (Passau), die Bürgermeister Josef Schifferer (Neuhaus), Jürgen Fundke (Bad Griesbach), sowie die stellvertretenden Bürgermeister Maria Silbereisen (Ruhstorf) und Helmut Kepler (Pocking), Passaus Alt-OB Willi Schmöller, Kreisrat Ludwig Danner, Dr. Ludwig Weber (Chefarzt Vilshofen), Ernst-Peter Weinmann (Loher), Georg Leeb (Architekt), Gerhard Schuster (Auto Schuster), Roland Gründl (Aggretech), Hans-Peter Leebmann (Auto Ringler), Kreiskapellmeister Hans Killingseder, Andreas Jakob (geschäftsleitender Beamter), Rudi Grömer (Faschingsfreunde Hartkirchen-Inzing), Christian Meier (Faschingsfreunde Tettenweis), Günther und Rudi Wagner (Bäckerei), Josef Kaiser (Haslauer, Neuhaus) sowie das Bad Füssinger Prinzenpaar Christina I. und Helmut I.

Landrat: „Rentnerband ist ein echtes Vorbild“ Ruhstorf. „Vorbild-Charakter für ehrenamtliches Engagement über nunmehr bereits knapp ein Vierteljahrhundert hinweg“, hat Landrat Franz Meyer (vorne Mitte) auf einer Stippvisite zwölf gestandenen Männern bescheinigt. Die Mitglieder der Rentnerband sind unermüdliche Kulissenbauer im Ruhstorfer Fasching. Dank großen handwerklichen Könnens gestalten die tüchtigen Senioren nach Plänen des Münchner Theaterbühnenbildners Michael Worm (oben rechts) alljährlich eine „weitum einmalige Bühnendekoration“ - nach den Worten Meyers gleichzeitig ein wichtiger Eckpfeiler für glanzvolle Gaudianer-Darbietungen während der fünften Jahreszeit. Für den „beispielhaften Gemeinschaftsgeist aller 400 Gaudianer-Mitglieder“ spreche ferner die „soziale Integration Dutzender Akteure vom Kindes- bis zum Seniorenalter“, würdigte der Passauer Landrat die vorbildliche Vereinsarbeit, durch die der Fasching in Bayerns jüngster Marktgemeinde mittlerweile sogar über die Kreis-, Bezirks- und Landesgrenzen hinaus einen „hohen gesellschaftlichen Stellenwert“ erlangt habe. - nö/Foto: Nöbauer

1968 erster Faschingsprinz - 2008 zur „Rentnerband“


Die Ruhstorfer „Rentnerband“ – seit nahezu 25 Jahren perfekte Kulissenbauer für den Ruhstorfer Fasching: Gaudianer-Präsident Jürgen Marks (vorne v.r.), Helmut Giosele, Alfred Schönwälder, Hubert Pittroff, Rupert Christl, Michael Frankenberger, Karl Lüftl, Helmut Meierhofer sowie (dahinter v.r.) Ehrenpräsident Karl Pinzinger, WFV-Vorsitzender Gerhard Schuster, Georg Wenzl, Alois Gruber, Sepp Kaiser, Hans Baumgartner und Günther Rieger mit Neuzugang Fredy Probsteder. (Foto: Nöbauer)

Beispielhafte Gaudianer-Karriere: Fredy Probsteder zimmert neuerdings „Reeperbahn“-Kulissen - Noch gute Hofballplätze

Ruhstorf. Eine ebenso beispielhafte wie ungewöhnliche Gaudianer-Karriere: Genau vor 40 Jahren schwang Fredy Probsteder - damals noch im kleinen Fischer-Saal - als erster Ruhstorfer Faschingsprinz das Narren-Szepter während der fünften Jahreszeit. Seit diesem Monat zimmert der vitale Gaudianer-Pionier für die bereits legendäre Rentnerband „Reeperbahn“-Kulissen in der großzügig dimensionierten Niederbayernhalle.

Engagement mit Titel „Ehrenrat“ gewürdigt


„Erster Faschingsprinz der Gaudianer, danach mehrere Jahrzehnte Gardebetreuer sowie Marketender und schon wenige Tage nach seiner Pensionierung aktives Mitglied der ’Rentnerband’: Fredy Probsteder schreibt seit 40 Jahren erfolgreich Gaudianer-Geschichte“, brachte Gründungs- und Ehrenpräsident Karl Pinzinger das vorbildliche Engagement Probsteders, dessen Leistungen die Faschingsgesellschaft bereits symbolisch mit dem Titel „Ehrenrat“ gewürdigt habe, bei einer kleinen Feier auf den Punkt. Selbst neuerdings Organisationschef der Ruhstorfer „Rentnerband“, drückte Pinzinger Fredy Probsteder als derzeit jüngstem Mitglied der fleißigen Oldie-Truppe umgehend ebenso Meterstab und Hammer in die Hand wie dem weiteren Neuzugang Hubert Pittroff. Nicht weniger als nahezu 1000 Arbeitsstunden investiert die Rentnerband-Truppe unter Regie von „Kapo“ Helmut Meierhofer vor und nach den Weihnachtsfeiertagen für eine detailgetreu konstruierte Rohbau-Kulisse, die vom Münchner Theaterbühnenbildner Michael Worm, einem studierten Diplom-Designer, derzeit künstlerisch noch den letzten Schliff erhält. Kräftig zupacken müssen dafür gegenwärtig auch noch die weiteren „Rentnerband“-Mitglieder Hans Baumgartner, Karl Lüftl, Alfred Schönwälder, Helmut Giosele, Georg Wenzl, Alois Gruber, Rupert Christl, Michael Frankenberger, Sepp Kaiser und Günther Rieger - alles Jahrzehnte lang bewährte Meister ihres Faches, die dem Ruhstorfer Fasching seinen weitum bekannten Glanz verleihen. Und nach getaner Kulissen-Arbeit herrscht für die agilen Senioren noch keineswegs Ruh: Schon einige Wochen später beginnen nämlich umfangreiche Vorbereitungs-Maßnahmen für die Ruhstorfer Frühjahrsmesse „Ausblick 09“ - natürlich ebenfalls mit tatkräftiger Unterstützung der „Renterbandler“, wie Kfz-Großhändler Gerhard Schuster als erster Vorsitzender des gastgebenden Wirtschaftsförderungs-Vereins dankbar ergänzte. „Statt von schweren Jungs und leichten Mädchen wie in Hamburg wird die Ruhstorfer Reeperbahn-Szenerie von ganzen Kerls der Rentnerband geprägt“, zog Gaudianer-Präsident Jürgen Marks einen bildhaften Vergleich zu den einstigen „Senioren-Rockern“ der Hansestadt, die schon längst wieder von der Show-Bühne verschwunden seien - ganz im Gegensatz zu ihren Rottaler Namensvettern.

Erster Markt-Hofball am 10. Januar


Einen glanzvollen Faschingsauftakt erwartete der Gaudianer-Chef schließlich vom ersten Ruhstorfer „Markt-Hofball“ am Samstag, 10. Januar, mit Europas führender Mini-Bigband „Transatlantic“, einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm sowie der originellen Mitternachts-Revue. Trotz reger Kartennachfrage stehen im Vorverkauf bei Tabak Huber-Reuter (Tel. 08531/31204) genügend gute Tischgruppen für eine rauschende Faschingsnacht bereit - noch dazu die „Ball-Premiere“ von Bayerns jüngster Marktgemeinde. - nö

Markt schaut erstmals in den „Gaudianer Spiegel“

Faschings-Zeitung liegt auf - Hofball ausverkauft

Ruhstorf. Es ist der 42. „Gaudianer-Spiegel“, der in diesen Tagen erscheint. Und trotzdem ist es eine Premiere für die Ruhstorfer Faschingszeitung: Erstmals halten die Gaudianer heuer der Bevölkerung des frisch gebackenen Marktes einen Presse-„Spiegel“ vor. Aufgelistet werden wieder jede Menge Pleiten, Pechsträhnen und Pannen mehr oder weniger prominenter Ruhstorfer. Journalistische Recherchen haben nämlich wieder eine Flut schier unglaublicher, jedoch hundertprozentig wahrer Geschichten zutage gefördert, wie sie ausnahmslos Ruhstorfer Bürger zwischen Eglsee, Gänshall, Reiserfeld oder Leopoldsruh schrieben. In Redaktions-Konferenzen wurden dabei marktbewegende Episoden sowie bisher streng gehütete Geheimnisse diskutiert und bissig glossiert, kommentiert oder karikiert. Der Inhalt des lustigen Druckwerks soll auf über 60 Seiten alle Leser zum Schmunzeln sowie speziell einige Zeitgenossen (mit Humor und Satire) zum Nachdenken anregen - auf keinen Fall jedoch mit Seitenhieben oder Anspielungen jemanden verletzen oder gar kränken, wie das Redaktions-Team ausdrücklich betont. Die druckfrische „Geburtstags-Ausgabe“ des „Gaudianer-Spiegels“ liegt ab Montag, 12. Januar, in Geschäften, Geldinstituten und Gasthäusern der Marktgemeinde sowie bei sämtlichen Faschings-Veranstaltungen in der Niederbayernhalle auf. „Vorab“-Exemplare sind beim morgigen Hofball erhältlich, dessen 1112 Plätze bereits restlos ausverkauft sind. Wer keine Hofball-Karten mehr ergattern konnte: „Da gemma hi - zur Schlager-Nostalgie“ - so lautet am Samstag, 24. Januar, ein weiterer Ruhstorfer Faschingsball. Der Vorverkauf beginnt morgen, Samstag, bei Tabak Huber-Reuter, Tel. 08531/31204. - nö

Die Gaudianer holen Hamburg in den jungen Markt


„Fünfte Ruhstorfer Jahreszeit“ startet am 10. Januar mit dem Hofball - Motto: „Auf der Reeperbahn“ - Am Samstag startet der Kartenvorverkauf

Der Markt schaut auf die Großstadt: Gefeiert wird am Samstag, 10. Januar, inmitten Hamburger Reeperbahn-Kulissen. Diese präsentieren (v.r.) Präsident Jürgen Marks, Bühnenbildner Michael Worm, das Prinzenpaar Imogen I. (Eder) und Claus I. (Pinzinger), Bürgermeister Erich Hallhuber, Elferratsvorsitzender Michael Hisch und „Vorarbeiter“ Karl Lüftl von der Rentnerband. (Foto: Nöbauer)

Ruhstorf. Großstadt-Atmosphäre im Markt: Am Samstag, 10. Januar, inszenieren die Gaudianer ihren Hofball auf der angeblich „sündigsten Meile der Welt“ - der Reeperbahn. „Die Niederbayernhalle gleicht im Fasching einem quirligen Marktplatz der Eitelkeit, speziell jedoch zählt die Heiterkeit", brachte Präsident Jürgen Markts jüngst bei der Elferratssitzung die „ungewöhnliche Verbindung zwischen Ruhstorfer Markterhebung und Hamburger Fischmarkt-Ambiente“ auf den Punkt. Wobei die Gaudianer schon längst vor Bekanntgabe einer offiziellen Markternennung mit dem neuen Karnevalsmotto „das Tor zur großen Welt“ weit aufgestoßen hätten, wie der Präsident ausdrücklich betonte: „Unser Reeperbahn-Thema wurde bereits im Frühjahr festgelegt, die Markterhebung dagegen erst im Spätsommer“. Zündende Gardetänze, fetzige Showeinlagen, prächtige Bühnenkulissen: „Die Gaudianer sind für den ersten Markt-Hofball optimal gerüstet“, umriss Jürgen Marks den aktuellen Stand der Dinge in der großzügig dimensionierten Niederbayernhalle. „Erst die Arbeit - dann das Vergnügen“: So lautet gegenwärtig die Devise der Ruhstorfer Rentnerband als weiterem „engen Bezug“ zur Hansestadt: Anstatt der Hamburger Senioren-Popgruppe, die längst nicht mehr existiert, gehen deren Ruhstorfer Namensvettern - allesamt bewährte Spezialisten aus Handwerk und Industrie - umso eifriger als versierte Kulissenbauer zu Werke, zollte der Gaudianer-Präsident einer „unbezahlbaren Rentner-Initiative“ im Namen aller Mitglieder Dank und Anerkennung. Eine glanzvolle Faschings-Premiere erwartet Elferratsvorsitzender Michael Hisch senior für den festlichen Hofball mit der Hamburger Spitzenkapelle „Transatlantic“, einer der führenden Mini-Bigbands in ganz Europa. „Melodische Highlights“ garantiere darüber hinaus Landkreis-Kapellmeister Hans Killingseder mit seinem Sinfonischen Blasorchester Bad Griesbach. Im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Programms stehe nach Aussage Hischs die Inthronisation des Ruhstorfer Prinzenpaares Claus I. (Pinzinger) und Imogen I. (Eder), während sich der Vorhang für die bereits legendäre Mitternachtsrevue „pünktlich um halb eins auf der Reeperbahn“ öffnen werde. Wer beim ersten Ruhstorfer „Markt-Hofball“ dabei sein will: Der Kartenvorverkauf für die 1112 Sitzplätze, die in geschlossenen Tischgruppen für jeweils zwölf Personen mit besten Sichtmöglichkeiten angeordnet sind, beginnt am kommenden Samstag, 13. Dezember, bei Tabak Huber-Reuter, Tel. 08531/31204.

Griesbacher Kinder sind Narrenregenten in Ruhstorf


Magdalena Stranzinger und Maximilian Pilsl aus Karpfham schwingen Zepter in Nachbargemeinde

Bad Griesbach. „Originelle Gstanzl, toller Auftritt, temperamentvolle Darbietung“ - so begeistert hat sich Bürgermeister Jürgen Fundke bereits bei der Präsentation des nach seinen Worten ersten Prinzenpaars der Bad Griesbacher Stadtgeschichte am 11.11. in Ruhstorf gezeigt. Für die närrische Saison, die am kommenden Wochenende mit Hof- und Inthronisationsbällen so richtig losgeht, wünscht der Rathaus-Chef den beiden Karpfhamer Nachwuchs-Regenten in Diensten des Ruhstorfer Faschings, Magdalena Stranzinger und Maximilian Pilsl (beide acht Jahre), viel Erfolg. „Als gebürtiger Düsseldorfer mit rheinischer Frohnatur bin ich sowohl den dortigen Karnevals-Jecken als auch den Rottaler Faschingsfreunden aufs Herzlichste verbunden“, brachte Fundke im Würmseher-Stadel seine Freude über den umjubelten Einstand der beiden Bad Griesbacher Grundschüler zum Ausdruck. Die zwei sind Nachbarskinder in ihrem Wohnort Karpfham. Anfragen für Auftrittsverpflichtungen der „Gaudianer“-Kindergarde - einschließlich dem singenden Nachwuchs-Prinzenpaar - nimmt übrigens Stefanie Stranzinger aus Karpfham unter Tel. 08532/921465 in Absprache mit der Ruhstorfer „Gardemutti“ Isolde Hisch, Tel. 08531/31208, entgegen. - nö

Ruhstorf kürt erstes Markt-Prinzenpaar


Ruhstorf. Am morgigen 11. November pünktlich um 11.11 Uhr lüftet Gaudianer-Präsident Jürgen Marks das Geheimnis um die ersten Markt-Regenten der Ruhstorfer Ortsgeschichte. Gefeiert wird die Premiere für die närrischen Tage im Würmseher-Stadel. Die musikalische Umrahmung obliegt ab den Nachmittagsstunden dem Stimmungs-Duo „de Zwoa“. Neben dem Prinzenpaar werden bei der Feier natürlich auch das offizielle Faschingsmotto sowie die Hallendekoration vorgestellt. Fortgesetzt wird das Programm am Nachmittag mit einer „Dämmerschoppen-Party“. Den Höhepunkt bildet dabei die Vorstellung von Ostbayerns größtem Gardekorps mit 15 Tänzerinnen sowie der „Teeny-Showgirls“. - nö

Premiere: Markt-Hofball in Ruhstorf


Gaudianer versprechen hanseatisches Flair - Einige Tische sind noch zu haben



Ruhstorf. Die Gaudianer gestalten am Samstag, 10. Januar, in der Niederbayernhalle eine glanzvolle Faschings-Premiere für Bayerns jüngste Markt-Gemeinde. „Die Faschingsgesellschaft bietet beim ersten Markt-Hofball ein glanzvolles Gala-Festival mit zündenden Gardetänzen, international erfolgreichen Spitzenkapellen sowie originellen Show-Darbietungen“, bündelt Gaudianer-Präsident Jürgen Marks Höhepunkte des Gala-Festivals. Hanseatisches Großstadt-Flair garantieren heuer nicht nur typische Reeperbahn-Kulissen, sondern gleichermaßen die Hamburger Musiker der Spitzen-Showband „Transatlantic“. Bei der Inthronisation des 42. Ruhstorfer Prinzenpaares Imogen I. (Eder) und Claus I. (Pinzinger) sorge darüber hinaus das Symphonische Blasorchester Bad Griesbach für den guten Ton. Um halb eins ist „St. Pauli-Revue“. Das temperamentvolle Ruhstorfer Garde-Korps charakterisieren die Betreuerinnen Steffi Gimpl (Rottau, Choreographin Showtanz), Sabine Butzenberger (Wiesenöd/beide selbst langjährige Gardistinnen) sowie Ex-Prinzessin Rosi Brummer (Tettenham) als ideale Mischung aus ebenso „routinierten wie talentierten Ballerinas“. Beim ersten Ruhstorfer „Markt-Hofball“ lassen am Samstag Sabrina Winkler (Karpfham), Sandra Brünninger (Bad Griesbach), Kathrin Graml (Tettenweis), Theresa Jetzinger (Sulzbach), Christina Schütz, Lisa Waldpaintner (beide Hafering/Fürstenzell), Anna Gimpl, Sonja Lehner, Heidi Bräunig, Sabrina Liebl, Katharina Szabados, Anna Hoffmann, Christina Gruber und Lisa Schedina ihre Beine unter bewährter Regie von Majorin Sabine Lindinger (Choreographie Gardemarsch/alle Ruhstorf) für Ostbayerns größtes Garderegiment wirbeln. Trotz erheblicher Kartennachfrage für die 1112 Hofballplätze vermeldet Elferratsvorsitzender Michael Hisch senior noch einige freie Tischgruppen. Karten gibt es im Vorverkauf bei Tabak Huber-Reuter, Tel. 08531/31 204. - nö

555 Maschkera einig: „Da gemma hi“


Großes Kostümfest im Stil der 70er - Pockinger Präsident ist „restlos begeistert“

Beim „Da-gemma-hi-Ball“ war auch im Gaudianer-Hofstaat Spaß und gute Laune im Stil der 70er Jahre angesagt. Vorne (v.l.) dritter Bürgermeister Josef Hopper, Josef Maier, Präsident Jürgen Marks, das Gaudianer-Prinzenpaar, Ina Freund, Präsident Roland Wiesner mit den Pockinger Tollitäten, Prinzessin Kerstin (Pfarrkirchen) und Fritz Schöberl. (Foto: Nöbauer)

Ruhstorf. „Da gemma hi - zur Faschings-Nostalgie“: Diesem Gaudianer-Motto sind beim vierten großen Kostümfest im Stil der 70er Jahre 555 Maschkera der Generation „über 30 - und darunter“ aus allen Ruhstorfer Marktteilen sowie den Nachbarorten Pocking, Rotthalmünster und Bad Griesbach gefolgt. Teilweise kamen die Gäste sogar in „gruppendynamischer Kostümierung“. Überaus schwungvoll war bereits der Auftakt mit 21 Mini-Ballerinas der Kindergarde, ehe Ruhstorfs Nachwuchs-Regenten Magdalena (Stranzinger) und Maximilian (Pilsl/beide Karpfham) die Herzen des Publikums im Dreivierteltakt eroberten. Beifallsstürme erntete auch die Freisinger Showtanz-Formation „Dance United“ mit gekonnten Akrobatiknummern und rassigen Tanzsequenzen zu fetziger Pop- und Rockmusik. Als mehrfacher Europa- und Weltmeister ist die Truppe Spitzenklasse.

„Ein bisschen Spaß muss sein“ - unter diesem Leitmotiv der 60er und 70er Jahre brannten „Ali & the brand new Cadillacs“ ein wahres Feuerwerk altvertrauter Schlager-Melodien von der „Fiesta Mexicana“ bis zur Schwabinger „Schickeria“ ab. Eine süße Überraschung glückte den Gaudianern mit der Pro 7-Entdeckung Ina Freund, die derzeit ihr Konditor-Handwerk in der Hüttinger Großbäckerei Wagner von der Pike auf lernt: Das Karpfhamer Temperamentbündel überzeugte alle Maschkera live mit professioneller Stimmqualität. „Hervorragende Atmosphäre, tolles Showprogramm, erstklassige Tanzkapelle - mein schönstes Kostümfest seit zehn Jahren. Kurzum: ein richtiger Faschings-Genuss.“ Dieses Kompliment machte Pockings „Gast-Präsident“ Roland Wiesner seinem Ruhstorfer Amtskollegen Jürgen Marks zum originellen „Da-gemma-hi-Ball“, der das Herz echter Maschkera einfach höher schlagen lasse. Ihren großen Hausorden überreichten die Gaudianer-Regenten Imogen I. und Claus I. den Nachbar-Tollitäten Manuela I. und Alois I. sowie „Ihrer Lieblichkeit“ Prinzessin Kerstin vom Pfarrkirchner „Narrenkobel“. Als tatkräftige Förderer der Gaudianer-Schar wurden außerdem dritter Bürgermeister Josef Hopper, Metzgermeister Josef Maier und Tanzsport-Chef Fritz Schöberl mit der Ehrenplakette in Gold dekoriert. Mit ihrer spektakulären Reeperbahn-Revue sorgten die Gaudianer- Stars und -Sternchen schließlich für ein funkensprühendes Finale auf St. Pauli.

Ehemalige Landwirtschaftsschüler beackern den Tanzboden


800 Gäste: Bayerns größter „Gala-Ball der Landwirtschaft“ in der Niederbayernhalle - Federhofer: „Top-Ereignis für den ganzen Landkreis“

„Gala-Fest der Landwirtschaft“: Beim 59. Ehemaligenball der Münsterer VlF-Absolventen verliehen die Faschings-Tollitäten in der Ruhstorfer Niederbayernhalle „goldene Verdienst-Medaillen“ an zahlreiche „Agrar-Experten“, darunter auch MdB Barthl Kalb (vorne 2.v.l.), Gastgeber Wolfgang Schütz (3.v.l.) sowie DBV-Präsident Gerd Sonnleitner (vorne 4.v.r.). (Foto: Nöbauer)

Ruhstorf. Nicht nur der allgegenwärtigen Konjunkturflaute, sondern auch weiteren Erschwernissen wie Maiswurzelbohrer, Finanzkrise und Grippewelle zum Trotz: Auf Bayerns größtem „Gala-Ball der Landwirtschaft“ schnürten rund 800 Ehemalige und Gäste des „Verbandes landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen (VlF) Rotthalmünster“ in der Ruhstorfer Niederbayernhalle ein lockeres „Faschings-Paket“ - und dies mit bemerkenswertem Erfolg. Unter den schummrigen St. Pauli-Kulissen der Hamburger Reeperbahn als „sündigster Meile der (Bauern-)Welt“ fanden zahlreiche fesche Hoferbinnen und fachlich gleichermaßen qualifizierte Jungbauern aus ganz Bayern auf dem stets dicht gefüllten Tanzparkett eine Nacht lang reichlich Gelegenheit zum unbeschwerten Feiern. Anders als ihr markiger Name sorgten die Straubinger „Donnervögel“ mit gepflegten Schlager-Melodien und heißen Pop-Medleys für den „guten Ton“. Mit fetzig interpretierten Marsch- und Showeinlagen ließen zwischendurch die temperamentvollen Ballerinas der Ruhstorfer Gaudianer und Münsterer Narrhalla ihre Beine nur so wirbeln. Bereits der 59. Ehemaligen-Ball - und trotzdem eine Ruhstorfer Faschings-Premiere für den stellvertretenden Landrat Josef Federhofer, der die Traditions-Veranstaltung mit Spitzenprogramm und Superkapelle als „unbestrittenes Top-Ereignis für den ganzen Landkreis“ deklarierte. Die zweite Neuerung: Erstmals hieß VlF-Vorsitzender Wolfgang Schütz als Gastgeber hunderte Ehemalige in Bayerns jüngster Marktgemeinde zur „Agrar-Gala“ willkommen. „Früher zeichneten während der tollen Tage kurzfristig speziell die Maschkera für irre, wirre Zeiten verantwortlich - heutzutage trifft dieses Prädikat ganzjährig auf Casino-Banker und Monopoly-Spieler zu, die Milliarden in den Sand setzten“, rupfte Deutschlands Bauernpräsident Gerd Sonnleitner - vor knapp 40 Jahren selbst Ruhstorfer Faschingsprinz - ein Hühnchen mit den „feinen Herrn der Vorstandsetagen“. Spürbare Ertragseinbußen auch beim Bauernstand - „Hochkonjunktur“ hingegen im Hamburger „Rotlicht-Milieu“: Mit einem Hauch Erotik, darüber hinaus jedoch bemerkenswertem Show-Talent inszenierten die Gaudianer-Stars und -Sternchen pünktlich um halb eins ihre „Reeperbahn-Revue“ - insgesamt eine rauschende Faschings-Nacht, närrische Windstärke mindestens acht. - nö

BEIM BALL GESICHTET
MdB Barthl Kalb (Künzing), die Bürgermeister Josef Federhofer (Hauzenberg/zugleich stv. Landrat), Franz Schönmoser (Rotthalmünster) und Erich Hallhuber (Ruhstorf), Bezirksrat Hans Danner (Reutern), Kreisbäuerin Centa Stadler (Bärnau), BBV-Kreisobmann Ludwig Danner (Wallmberg), die VlF-Landesvorsitzenden Hans Koller (Hundsdorf) und Christine Wutz (Cham), die VlF-Kreisvorsitzenden Johann Kobler (Neukirchen v. Wald) und Wolfgang Schütz (Ruhstorf), stv. Bezirksvorsitzende Johanna Englberger (Landwirtschafts-Meisterfrauen/Ottmaring), Landesvorsitzender Ludwig Raßhofer (Aldersbach), Bezirksvorsitzender Manfred Hamberger (beide Bayerische Jungbauern/Osterhofen), die Vorsitzenden Franz Bauer (Maschinenring Rotthalmünster/Kirchham), Thomas Riedl (Fürstenzell), Michael Schönmoser (Rotthalmünster), Max Huber (jeweils Ring junger Landwirte/Vilshofen), Manfred Aue (Absolventenverbindung Höhere Landbauschule/Spitzöd) und Isolde Gruber (Ring junger Landfrauen/Aspertsham), stv. VlF-Vorsitzende Rosemarie Freudenstein (Pocking) sowie zahlreiche (Ex-)Studierende der Höheren Landbau-, Landwirtschafts- und Technikerschule Rotthalmünster samt Mitarbeitern des Amtes für Landwirtschaft und Forsten Passau-Rotthalmünster mit stv. Schulleiterin Johanna Sirch, Forstdirektor Ludwig Geier (Passau), Landwirtschaftsoberrat Franz Erhard (Ex-VlF-Geschäftsführer) und dessen „Amtskollegen“ Georg Dietl (zugleich neuer Ballmanager).

Die größte Nacht der Tracht in Bayern


Bayerns bestbesuchter Trachtenball: 800 Brauchtumsfreunde des Passauer Dreiflüssegaus lassen es krachen

Über 800 Trachtler des Passauer Dreiflüssegaus – darunter zahlreiche junge Leute – pflegen zünftig das Brauchtum in der Niederbayernhalle. Die Kaplle „d’Freudenseer“ spielt dazu auf. (Foto: Nöbauer)

Von Hans Nöbauer Ruhstorf. Die „Nacht der Tracht“ - seit 1953 in dauerhafter Folge eine „wahre Pracht“: Über 800 Brauchtumsfreunde verliehen dem traditionellen Trachtenball des Passauer Dreiflüssegaus - bayernweit mit Abstand der größte seiner Art - nach überliefertem Vorbild festlichen Glanz. Seit vier Jahren bildet mittlerweile die Ruhstorfer Niederbayernhalle einen lieb gewonnenen „Hoagartn“ für die große Trachtlerschar zwischen Böhmerwald und Inntaler Land. In Samt, Seide und Brokat präsentierten sich die feschen „Madl“ und die „Mannerleit“ mit Lodenjanker, Lederbundhose und Haferlschuhen. Schon beim althergebrachten Auftanz - quasi der Trachtler-Polonaise - füllte die Raßreuther Trachtenkapelle „d’Freudenseer“ den großflächigen „Tanzboden“. Gaujugend-Vortänzer Erich Hartl (Alkofen) lenkte dabei hunderte „Dirndl und Buam“ von dies- und jenseits des Inns in geregelte Bahnen. „Der große Gästezuspruch beim vierten Ruhstorfer Trachtlerball berechtigt zu Optimismus für viele weitere Jahre trachtlerischer Brauchtumspflege“, brachte Gauvorstand Eberhard Eder vom Inntaler Heimatverein Hartkirchen seine spürbare Freude auf den Punkt. Ihre freundschaftliche Verbundenheit bekundeten darüber hinaus eine ganze Reihe von Trachtler-Delegationen, darunter der oberösterreichische Landesverband mit Vorsitzendem Sepp Doppermann (Schardenberg), der Innviertler Trachtenverband (Franz Wiesenbauer) und der Bayerwaldgau samt Vorsitzendem Sepp Schiller (Kirchberg). Anerkennung für die fortwährende Unterstützung bodenständigen Brauchtums zollte Eberhard Eder der stellvertretenden Landrätin Gerlinde Kaupa, Ruhstorfs Bürgermeister Erich Hallhuber samt Stellvertreterin Maria Silbereisen und Kreisrätin Roswitha Nöbauer, Ex-MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler sowie Bezirksrat Horst Wipplinger, seines Zeichens Bezirksbeauftragter für das niederbayerische Trachtenwesen. „Vorbild-Charakter für ganz Bayern“ bescheinigte dem Passauer Trachtlerball Landesverbands-Vorsitzender Otto Dufter vom Gebirgstrachten-Erhaltungsverein „d’Achentaler“ aus Unterwössen (bei Reit im Winkl). Der Pflege uralter überlieferter Schrittkombinationen galt das ganze Augenmerk von Ex-Volkstanzpfleger Adolf Möckl („d’Freudenseer“ Raßreuth) als fachkundiger Tanzmeister, dem dutzende Trachten-Paare zu schneidigen Klängen der „Salzweger Tanzlmusi“ aufs Wort gehorchten. Den musikalischen und tänzerischen Kontrapunkt dazu setzte die Eggerdinger Volkstanzgruppe mit einer typisch Innviertler „Landler-Roas“. Gauvorplattler Richard Schenk (Oberilzmühle/Salzweg) erinnerte schließlich mit dem Rehbacher- und Maschplattler die große Gästeschar an die eigentlichen Ursprünge zahlreicher heimischer Trachtenvereine, dass es nur so schnalzte und patschte. Vom Zwiefachen über den „Boarischen“ und Schottischen bis hin zu Mazurka und Halbwalzer: Beim Trachtenball des Dreiflüssegaus kamen nicht nur eingefleischte Volks-, sondern auch ungeübte Hobby-Tänzer voll auf ihre Kosten.

DREI FRAGEN AN . . .

. . . Otto Dufter, Landesvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes:

Wie sind die bayerischen Trachtler verbandsmäßig organisiert?

Unser Verband integriert offiziell 265 000 Mitglieder - davon allein 90 000 Jugendliche - aus 920 Vereinen in 23 Gauen. Alle bayerischen Trachtenliebhaber hinzugerechnet, erreichen wir landesweit bestimmt ein Millionenpublikum.

Wie beurteilt der Trachtenverband die aktuelle Landhaus- oder Folklore-Mode?

Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen bodenständiger Tracht und „trachtlerischem Gwand“. Der große Beliebtheitsgrad des Country-Stils gerade bei jungen Leuten auf dem Oktoberfest beweist: Modische Tracht ist absolut in. Von Verbandsseite her pflegen wir hingegen überlieferte Formen und Farben wie etwa mein forstgrüner Chiemgauer Janker.

Welchen Stellenwert besitzt der Passauer Gautrachtenball?

Dank großzügiger räumlicher Dimensionen wie früher in der Nibelungen- und heute in der Niederbayernhalle ist der Dreiflüssegau mit nahezu 1000 Ballgästen landesweit absolut führend. Selbst renommierte Fremdenverkehrsorte wie Garmisch-Partenkirchen erreichen nämlich aus Platzgründen höchstens die Hälfte.

„Da gemma hi“ - zur Faschings-Nostalgie

Am Samstag großes Kostümfest im Stil der 70er Jahre - Der Seniorenball am 8. Februar ist für „ältere Semester“



Temperamentvolles Nachwuchs-Ballett: Die 14 „Teeny-Showgirls“ zählen am Samstag zu den Hauptdarstellern des nostalgischen Kostümfests beim „Da-gemma-hi-Ball“ in der Niederbayernhalle. (Foto: Nöbauer)

Ruhstorf. Die fünfte Jahreszeit ist in Bayerns jüngster Marktgemeinde ein Spaß quer durch alle Generationen: „Da gemma hi“ lautet am morgigen Samstag das Motto für Faschingsfreunde. Zum vierten Mal wird das Masken- und Kostümfest im Stil der 70er Jahre gefeiert. Am Sonntag, 8. Februar, steigt der weitum beliebte Seniorenball. Ab 20 Uhr abends entfachen morgen „Ali & the brand new Cadillacs“ ein Feuerwerk bekannter Oldie-Klassiker. Die Band begeisterte nicht nur tausende Fans beim Ruhpoldinger Biathlon-Spektakel, sondern auch die Stars des FC Bayern München bei deren letzter Meisterschaftsfeier. Quasi ein Heimspiel auf der Ruhstorfer Showbühne hat die Karpfhamer „Popstars“-Teilnehmerin Ina Freund. Für bunte Farbtupfer unter schummrigen „Reeperbahn“-Kulissen sorgen zwischendurch die Gaudianer-Stars und -Sternchen mit ihrem kompletten Showprogramm - die „St. Pauli-Revue“ natürlich inklusive. Eine kesse Sohle legen darüber hinaus die 14 temperamentvollen „Teeny-Showgirls“ aufs Parkett. Dem Kommando von Majorin Anna Wagner (Mittich) folgen dabei Lisa Asenbauer, Steffi Voggenreiter, Eva Schütz, Jacqueline Vystricil (alle Bad Höhenstadt), Simone Knispel (Fürstenzell), Susanne Fuchs, Kathrin Geppert (beide Hartkirchen), Simone Hörsamer (Tettenweis), Melanie Haugeneder (Pocking), Theresa Schütz, Halime Ayhan sowie Katja Damm (alle Ruhstorf). Betreut wird die Garde von Steffi Lustinger, Veronika Knispel (beide Fürstenzell) und Diana Hisch, während Harald Moser für die kreative choreographische Inspiration sorgt. Als zusätzlichen Höhepunkt zeigt die Freisinger Showtanz-Formation „Dance United“, mehrfacher Welt- und Europa-Champion - Ausschnitte ihrer rasanten Meisterschafts-Kür. Karten für das nostalgische Kostümfest gibt es bei Tabak Huber-Reuter (Tel. 08531/31 204) sowie an der Abendkasse (Öffnung um 18.30 Uhr) bereit. Drei Stunden unterhaltsames Gaudianer-Programm bei angenehmer Lautstärke prägen schließlich am Sonntag, 8. Februar, den mittlerweile bereits 35. Seniorenball, bei dem die Generation „60plus“ ab 14 Uhr zu vertrauten Klängen der Kapelle „Pfalsau’nd“ ausgiebig tanzen kann. Karten-Bestellungen von Senioren-Gruppen und -Residenzen, Altenclubs, Pflegediensten sowie weiteren Institutionen nimmt Kathrin Hisch (Tel. 0160/9474983) entgegen. – nö

Anmelden für Faschingszug


Ruhstorf. Der Fasching geht auf seinen Höhepunkt zu. Bald beginnen wieder die Faschingszüge in der Region, die mehrere Tausend Menschen anziehen. In Ruhstorf ist es am Faschingssamstag, 21. Februar, soweit. Dann zieht der Faschingszug durch das Zentrum. Aufgestellt wird der Zug auf der Rottauer Straße zwischen B 388 und Bahnübergang, die teilnehmenden Faschingsgesellschaften fädeln wie gewohnt von der Pfarrkirchner Straße her ins närrische Treiben ein. Anmeldungen interessierter Fuß- und Wagengruppen nimmt der Zugorganisator Gerhard Kubitschek (Tel. 08531/98 32 30) auch per E-Mail (g.kubi@gmx.de) umgehend entgegen.

Jung-Gaudianer unterhalten Senioren


Komplettes Showprogramm am Sonntag für die Generation „60plus“ - Bereits etwa 30 000 Gäste


Das Kinderprinzenpaar Magdalena und Maximilian bittet am Sonntag zusammen mit Nachwuchsgarde und Bubenelferrat unter Regie von „Gardemutti“ Isolde Hisch (links) alle Faschingsfreunde um 14 Uhr zum Seniorenball in die Niederbayernhalle. (Foto: Nöbauer)

Ruhstorf. Schon seit dreieinhalb Jahrzehnten bildet der Ruhstorfer Fasching auch für „betagtere Semester“ eine willkommene Abwechslung. Zum 35. Mal wird am Sonntag ab 14 Uhr in der Niederbayernhalle Seniorenfasching gefeiert. „Lachen ist immer noch die beste Medizin“, brachte Präsident Jürgen Marks in der vorbereitenden Elferrats-Sitzung eine bestens erprobte „Gaudianer-Rezeptur“ auf den Punkt. Statt Pillen und Spritzen verordnete Ruhstorfs einziger „Doctor humoris causa“ deshalb den (im Herzen) jung gebliebenen älteren Mitbürgern kurzerhand jede Menge Freude und Frohsinn. Dabei sei der Seniorenball traditionsgemäß keineswegs nicht nur für Gruppen, Vereine oder Sozial-, Pflege- und Betreuungsdienste gedacht, sondern für die gesamte Generation „60plus - und darunter“ auch aus den Nachbargemeinden, wie Elferratsvorsitzender Michael Hisch senior betont. Denn: „Die Gaudianer wollen allen, die bei kaltem Winterwetter den meist beschwerlichen Weg zu Abendveranstaltungen scheuen, auch einmal bei Tageslicht Stimmung, Action und Tanz mit der Kapelle Pfalsau’nd sowie ihrem vollständigen Showprogramm vermitteln.“ Dafür werde sogar die Mitternachts-Revue auf den späteren Nachmittag vorverlegt. Ihrem ersten großen Auftritt fiebern jetzt bereits die 21 talentierten Mini-Ballerinas der schneidigen Kindergarde mit Majorin Lena Gruber, Silena Asen, Sarah Liebl, Nadine Peschl, Anna Koepner, Julia Preis, Laura Schlömer, Julia Seidl, Aylin Akgün (alle Ruhstorf), Antonia Himmeldorfer (Rottersham), Thea Lüftl (Sulzbach), Samira Winklhofer, Magdalena Hifinger, Antonia Hifinger, Laura Zwicklbauer (alle Pocking), Maria Schwarz (Raab/Innviertel), Celine Meier (Neukirchen a. Inn), Christina Mörtlbauer (Fürstenzell), Jessica Sommer (Reutern), Sabrina Schmid (Hader) sowie Katharina Pfefferl (Eglsee) entgegen. Mit Prinzessin Magdalena (Stranzinger) und Prinz Maximilian (Pilsl/beide Karpfham) heißen auch die Nachwuchs-Elferräte Benedikt Hörsamer (Tettenweis), Martin Himmelsdorfer (Rottersham), Adrian Lindinger, Giancarlo di Carlo, Marcel Zarda, Florian Ammermüller und Sebastian Preis (alle Ruhstorf) zahlreiche Omis und Opis herzlich willkommen. Gut behütet wird das quirlige Kinderkorps von Isolde Hisch und Betreuerin Melanie Schuster, während die Choreographinnen Sabine Zwicklbauer (Pocking) und Steffi Lang (Passau) zusammen mit Edith Graml flotte Schrittkombinationen einstudierten. Kartenvorbestellungen für Seniorenclubs, Vereine und sozialen Institutionen nimmt ausschließlich Kathrin Hisch (Tel. 0160/94 74 59 83) entgegen. Für kurz entschlossene Besucher werden am Sonntag in der Niederbayernhalle (Öffnung 12.30 Uhr) noch genügend gute Plätze bereitgehalten


 




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